Fire and Forget 2: The Death Convoy logo

Bekanntlich ist nichts so erfolgreich wie der Erfolg - daher vermutlich auch die aktuelle Schwemme von Fortsetzungstiteln. Nur: Sooo erfolgreich war der erste "Roadblasters"-Clone von Titus nun auch wieder nicht...

Für den zweiten Teil des Ballerspielchens hat das waffenstarrende Gefährt mit dem schönen Namen "Thunder Master II" nun auch noch fliegen gelernt. Mit seinem Superschlitten fährt und schwebt man über eine mit Gegnern gepflasterte Strecke in Richtung Megapolis, um dort die Teilnehmer einer Friedens-Konferenz vor einem Terroristen-anschlag zu bewahren.

Zu sehen sind Fahrt und Flug in hübsch gezeichneter und rasant animierter 3D-Grafik, einzig die Wolken ziehen etwas ruckelig über den Himmel. Die Sound-FX sind ordentlich, wer mag, kann auch (etwas unpassende) Musikbegleitung zuschalten.

Die Präsentation ist durchaus beeindruckend, der Spielwitz auch - es ist nämlich beeindruckend, wie wenig davon vorhanden ist! Das liegt zum einen am einfallslosen Prinzip: Immer nur ballern und dürftige Extras wie Sprit, Raketen und Zusatzleben aufsammeln, ist halt eher ermüdend.

Zum anderen tut die Steuerung das ihre, um den Spieler in die Tiefschlafphase gleiten zu lassen: Die Karre düst von ganz alleine den Mittelstreifen der Fahrbahn entlang, nur wer einem Gegner ausweichen möchte, muß lenken! Auf der anderen Seite darf man zum Abheben und Landen (oder um Raketen abzufeuern) auf der Tastatur herumtapsen - das ist doch Blödsinn.

Neine, der Titel des Games ist schon treffend: am besten man feuert es ins Eck und vergißt es dann... (ml)