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Auch ein Budgetgame muß sich dem Vergleich mit "Xenon 2" oder "SWIV" stellen, wenn es in die Rubrik vertikal scrollende Baller-Action fällt! Und in deren Fußstapfen sind schon ganz andere versunken...

Immerhin hat man sich beim Billig-Label Atlantis zu einer richtig originellen Vorgeschichte aufgeschwungen:

Das längst totgeglaubte "Gehirn" des Planeten, auf dem Ihr gerade (not-)landen wollt, lebt unter dessen Oberfläche munter weiter - und hält Euch für einen bösen Alien-Virus! Um zu überleben, muß man deshalb drei Level lang die aggressiven Virenkiller-Formationen und am Ende das Leit-Hirn selbst zerballern.

Leichter gesagt als getan, denn kein Luxus-Raumjäger, sondern eher ein fliegendes Wrack will hier durch zeitlich oft nur begrenzt haltbare Extras aufgerüstet werden: Die zerbröselten Metall-Raupen, -Krabben und -Amöben hinterlassen Extrawaffen und Schutzschilde oder verhelfen dem Helden der Notlandung zu besserer Manövrierfähigkeit.

Weil sich die Gegenseite erbittert mit "intelligenten" Verfolgerraketen und Riesigen Obermotzen à la "Xenon 2" zur Wehr setzt, fällt es selbst geübten Joystick-Jüngern schwer, wenigstens eins der drei Flieger-Leben in die Highscoretabelle hinüberzuretten.

Gottlob funktioniert die Stick-Steuerung mit (softwaremäßig) einstellbarem Dauerfeuer recht ordentlich, dafür sperrt sich der Zwei-Spieler-Modus energish gegen einen Simultanbetrieb. Begleitmusik und -effekte sind dankenswerterweise abschaltbar; grafisch bekommt man zwar sauberes Scrolling geboten, die grün-braunen Durchschnittslandschaften reißen dagegen keinen Piloten vom Schleudersitz. Achja: Auf dem 1200er heißt der Startknopf "Disable CPU-Caches"! (ms)