Kenny Dalglish Soccer Match logo

IMPRESSIONS £19.99 * Joystick

Here's the second in the planned trilogy of Kenny games - the first was a management game and the third is based on the struggles a young man faces as he works his way up in his soccer career.

It's a pure arcade game for one or two players, though four people can also play making up a league, that follows the standard format: the player controls one footballer at a time, the current player highlighted with an arrow.

Passes and shots are made by holding the fire button down while moving the joystick to one of nine positions once you've got possession. The pre-match options are limited and allow you to do little more than decide the length of each half and name the teams.

What really lets the game down, though, is the appalling gameplay. Knowing when you've got possession is difficult enough but trying to execute a pass or a shot is frustratingly awkward. The game has two speeds: normal and fast, and only at the fast speed it does come anywhere near the acceptable speed for this type of game. In normal mode the players all move as if they're wading through three feet of water.

The graphics are basic, the sound effects are awful and the gameplay is sorely lacking - so yet another win for Anco's Kick Off in the best footie game league.


Kenny Dalglish Soccer Match logo Bodo Illgner's Super Soccer logo

Fußball ist nicht nur bei uns der Volkssport Nummer 1, kein Wunder, daß die Softwarehäuser Kickerprogramme wie am Fließband produzieren! Meist wird der fußballvernarrte Computer-Freak jedoch herbe enttäuscht: Bis auf "Kick Off" und "Micro Prose Soccer" tummeln sich eigentlich ausschließlich Flops am Markt. Sind die beiden neuesten Balltreter-Games nun echte Stürmer oder lahme Enten?

Kenny Dalglish Soccer Match

Kaum ist das Spiel Geladen, erscheint auch schon das Konterfei des hierzulande wenig bekannten englischen Star-Kickers und Titelhelden auf dem Screen.

Sodann erklingt eine Titelmelodie, die Spieler mit empfindlichen Ohren schreiend aus dem Zimmer stürzen läßt. Wer dennoch ausharrt, bekommt Gelegenheit, die Anzahl der Mitstreiter (Zwei-Spieler-Modus), den Game-Speed, Mannschaftsnamen, sowie Spieldauer und -stärke festzulegen.

Mr Dalglish läßt noch schnell eine hoch-intelligente Weisheit in einer Sprechblase ab (z.B. "Winning is hard, loosing is harder"), und die beiden Teams wackeln auf den Rasen.

Anpfiff: Sofort stürmt meine Mannschaft in die gegnerische Hälfte, ein Pfeil signalisiert den Spieler, der sich gerade in Reichweite des Balles befindet. Sagte ich gerade Ball? Das Sprungverhalten des Leders erinnert eher an einen nassen Sack voller Ziegelsteine!

Aber damit nicht genug: Die Computergegner agieren allesamt auf Bezirksliga-Niveau, auch kann es passieren, daß der Ball nach einem unglücklichen Schuß unverrückbar am Tor hängenbleibt. Von der miserablen Animation und dem schauderhaften Ruckel-scrolling ganz zu schweigen!

Nein, mit diesem Game hat sich das englische Label "Impressions" ein schlimmes Eigentor geschossen - ehrliche Käufer sollten mit Schmerzensgeld entschädigt werden!

Bodo Illgner's Super Soccer

Das "Empire"-Game macht eine weit besserre Figur: Zu Beginn bestimmt man auch hier, ob der Gegner elektronischer oder menschlicher Natur sein soll. In einem UntermŽnu kann dann noch die Spielzeit eingestellt, die Mannschaft editiert und zwischen einem Liga-, Supercup- oder Freundschaftsspiel gewählt werden.

Wer sich bei Standardsituationen wie Anstoß, Eckball, Freistoß oder Elfmeter noch nicht sicher genug fühlt, kann sie unter dem Menüpunkt "Practice" trainieren.

Auch in Sachen Spielbarkeit hat Bodo die Nase vorne: Der Ball hüpft hier zwar ebenfalls reichlich holprig, jedoch lassen sich die Kicker viel besser steuern. Die Perspektive ist interessant, im Mittelfeld sieht man das Geschehen stets aus einer Seitenansicht, im Strafraum blickt man direkt auf das Tor.

Der Ständige Wechsel ist zunächst etwas verwirrend, aber man gewöhnt sich bald daran. Besonders gefallen hat uns die Idee mit dem "Kickometer". Je länger man den Feuerknopf gedrückt hält, desto stärker der Schuß! Für ein genaues Timing sorgt eine Anzeige am unteren Bildschirmrand. Digitalisierte Schiedsrichter-Kommentare und frenetischer Jubel der Fans sorgen für die nötige Stadionatmosphäre.

Endstand

Beide Games sind nicht der Weisheit letzter Schluß, dennoch gewinnt Bodo Illgner das Match etwa 148 zu 0.
Begeisterte Amiga-Fußballer dürfen also getrost mal einen Blick riskieren. (Carsten Borgmeier)