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Das (Zahn-) Rad neu erfunden?

Clik Clak logo

Trotz des Namens ist Idea nicht unbedingt für originelle Ideen berühmt, grund-solide Actiongames liegen der italienischen Company schon eher. Aber Für ihren Ausflug ins Tüftelgenre haben sich die Leute doch tatsächlich was einfallen lassen!

Clik Clak Zwölf weltberühmte Bauwerke wie Eiffelturm oder Big Ben sollen mit einem Uhrwerk ausgerüstet werden, der Spieler übernimmt die Rolle des Architekten. Jede dieser „zeitlosen“ Sehenswürdigkeiten besteht aus mehreren Screens mit je zwei Zahnrädern, die miteinander verbunden werden sollen. Dazu muß man (vom Rechner vorgegebene) Räder verschiedener Größe so plazieren, dass der Kontakt zum Nachbarrad nicht verlorengeht, teilweise über Abgründe hinweg oder um Hindernisse herum.

Versehentlich falsch gesetzte Rädern können mit Bomben wieder weggesprengt werden, allerdings machen zwei wild umherspringende Knubelmännchen die Zahnis rostig und damit laufunfähig. Mit einem Anti-Rostmonser-Schuß oder der Ölkanne läßt sich das zwar verhindern, aber beide Nützlichkeiten sind, genau wie die Bomben, nur begrenzt vorrätig. Wer jedoch seine Zahnräder in einer bestimmten Farbreihenfolge plaziert hat, kann an einem einarmigen Banditen zusätzliche Punkte, Bomben, Ölkannen und Schüsse gewinnen.

Die Gehirnwindungen werden hier erst in den höheren Leveln strapaziert, die Finger gleich zu Beginn: Die Steuerung ist ziemlich gewöhnungsbedürftig. Zudem sind Grafik und Musik (FX wahlweise) genre-typisch nur höchst durchschnittlich ausgefallen, aber ein knappes Zeitlmit sorgt dennoch für gepflegte Hektik. Für einen neuen Grübelklassiker reicht es bei Clik Clak somit nicht, für gehobenen Durchschnitt aber allemal! (rl)

Amiga Joker, January 1992, p.30

Amiga Joker
Clik Clak
Grafik: 41%
Sound: 50%
Handhabung: 52%
Spielidee: 71%
Dauerspaß: 60%
Preis/Leistung: 59%

Red. Urteil: 58%
Für Fortgeschrittene
Preis: ca 79,- DM
Hersteller: Idea
Genre: Strategie

Spezialität: Codewörter zur Levelanwahl, Highscores werden nicht gespeichert, deutsche Anleitung.


Gear Works logo

Wir wissen zwar nicht, wer das Zahnrad erfunden hat, aber dafür können wir Euch genau sagen, wer es ursprünglich in seine digitale Knobelform gebracht hat: die italienische Softwareschmiede Idea.

Gear Works Das ganze nannte sich vor zwei Jahren auch noch “Clik Clak”, hatte jedoch den Nachteil, daß man wegen eines Bugs nur sieben der zwölf Levels spielen konnte. Jetzt kaufte der amerikanische Hersteller Hollyware das Programm, setzte den Kammerjäger daran und veröffentlichte es unter neuem Titel...

Inhaltlich geht es unverändert darum, zwölf berühmte Bauwerke wie z.B. Eiffelturm oder Big Ben mit einem Uhrwerk auszurüsten. In der Praxis besteht jede dieser „zeitlosen“ Sehenswürdigkeiten aus mehreren Screens mit zwei Zahnrädern, die der Spieler unter Zuhilfenahme der ihm vorgegebenen Zahnis (unterschiedlicher Größe) verbinden muß. Schwierigkeiten bereiten ihm dabei diverse Hindernisse, Abgründe, ein knackiges Zeitlimit und vor allem zwei Monster, die gelegentlich die Rädchen rostig, sprich funktionsunfähig machen. Gegen den Rost hilft das Ölkännchen und gegen die Biester selbst eine Wumme, beides ist jedoch nicht unbegrenzt verfügbar. Wer es allerdings schafft, seine Zähne in einer bestimmten farblichen Reihenfolge zu plazieren, darf in einer Bonusrunde sein Glück am einarmigen Banditen versuchen, und der spuckt neben Extrapunkten auch Ölkannen, Munition und Bomben zum Wegsprengen falsch eingesetzter Zahnräder aus.

Nachdem man in Amerika weder die gewöhnungsbedürftige Steuerung noch die herzlich langweilige Grafik oder gar die durchschnittliche Soundbegleitung (wahlweise Musik/FX) angetastet hat, reicht es nach wie vor nur für die kleine Grübelei zwischendurch. Aber wenigstens stimmen jetzt Umfang und Preis! (od)

Amiga Joker, October 1993, p.96

GEAR WORKS
(HOLLYWARE)
RÄDCHEN-KNOBELEI
52%
"LEICHT ROSTIG"
Amiga Joker
GRAFIK
ANIMATION
MUSIK
SOUND-FX
HANDHABUNG
DAUERSPAß
40%
53%
51%
38%
53%
56%
FÜR FORTGESCHRITTENE
PREIS DM 29,-
SPEICHERBEDARF
DISKS/ZWEITFLOPPY
HD-INSTALLATION
SPEICHERBAR
DEUTSCH
512 KB
1/NEIN
NEIN
LEVELCODES
ANLEITUNG


Gear Works logo

SOFTWARE BUSINESS OUT END SEPT £19.99

Gear Works P uzzle games come and go, with few making a lasting impression. Fewer still reach the exalted heights achieved by that classic, Lemmings. Gear Works is unlikely ever to be referred to in the same sentence as that game but that doesn't mean it's not worth a quick five minutes.

The aim of the game is to convert 12 Wonders of the World into massive clocks. Quite why you're supposed to do this isn't made clear but who cares? Anyway, you build the inner mechanisms of the clocks by placing various gear wheels in a linked chain from the left hand side of the screen to the right. The gears themselves come in three sizes and are handed out in a random fashion.
The trick is to place them all in a pattern that'll enable the red one on the left to turn the one(s) on the far right. It sounds easy enough till you realise that you've got to hang them on one of the pegs that cover the backdrop. AND that the pegs' patterns become increasingly difficult the higher the level. Have you got that? Yes, good.

Well, if that wasn't hard enough you're also up against a timer which speeds up with every linked gear in place. To really add suspense there's even a couple of gremlins which delight in jumping around the screen rusting the gears and breaking off the pegs.

Fortunately, there is a bank of icons below the play area where you can change your cursor to a gunsight and blow them away. Alternatively, there's an oil can to free rusted gears and a bomb to blow up badly placed ones. Supplies are limited though and can only be increased when you've accumulated enough points to allow you to play on an intra-level slot machine.

Initially, I wasn't too impressed by Gear Works. The graphics are not great and the in-game tune crates on the nerves after a while (you can turn it off). The difficulty curve seemed far too low at first but I soon realised that the later levels are much tougher. You actually have to plan ahead and really study the peg layout instead of just lining one gear after another.

The game's far from being a classic and is unlikely to keep dragging you back session after session. It may be overpriced at £19.99 but, if your pocket can stretch that far, give it a try.
Jon Sloan

71%

CU Amiga, October 1993, p.87