Würfelglück für Tüftler

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Manche waren süchtig nach ihm, andere sind an ihm verzweifelt, einige haben ihn auch einfach auseinandergerissen: Die Rede ist von Rubik's Cube, dem popig bunten Zauberwürfel, der vor ein paar Jahren in aller Hände war. Jetzt liegt der Nervenkiller auch in digitaler version vor.

Aus dem Straßenbild sind die vertrackten Würfel zwar inzwischen wieder weitgehend verschwunden, aber dank Software 2000 hält das altehrwürdige Tüftel-Prinzip jetzt am Amiga Einzug.

Das Problem bei der Umsetzung auf den Computer war natürlich die (fehlende) dritte Dimension; deshalb haben wir es nun nicht mehr mit einem Würfel, sondern mit mehreren Farbflächen zu tun. In der einfachsten Spielvariante sind es vier, die wiederum aus je 16 verschiedenfarbigen Quadranten bestehen.

Per Mausklick kann man diese Quadrate verschieben, und zwar immer nur reihenweise, entweder horizontal oder vertikal. Ziel der ganzen Verschieberei ist es, vom (Farb-) Chaos zur Ordnung zu gelangen, sprich, einheitliche Farbflächen zu erzeugen - exakt wie beim 3D-Vorbild.

In Schwierigkeitsstufe eins erweist sich die Übung noch als relativ einfach, im vierten und höchsten Level mit 25 Flächen zu 16 Quadraten ist sie dagegen um keinen Deut leichter zu meisteren, als es das Original war. Wer will, kann sich darüberhinaus selbst ein Zeitlimit auferlegen, und im Zwei-Spieler-Modus darf man sich sogar gegenseitig die Farbflächen durcheinanderbringen.

Die Handhabung ist durchaus ausgezeichnet, auch Grafik und Sound sind für Denkspielverhältnisse ganz passabel. Kurz und gut: Cubulus ist eine würdige Versoftung des Wunderwürfels! (C. Borgmeier)



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(NBS, disk G175)

Demo programmer Tobias Richter is something of a legend in PD coding circles, so you'd be forgiven for expecting something a little bit special from this foray (with a couple of chums) into the world of games. And that's pretty much what you get in this gorgeously-presented puzzle game with several elements of Rubik's Cube thrown in.

You are presented with a 3x3 block of 4x4 squares made up of variously-coloured blocks, and you choose a number of mixing-up moves (like twists of the Cube), which you then have to untangle to restore the board to its original state.

There's a time counter, and it doesn't take very many moves to reduce the board to an unfathomable mess of colour, so you can be assured of a real challenge.

The music isn't much cop (technically great but tune-free, as so often seems to be the case with Amiga music), but otherwise this is a seriously piece of mental torture.



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Noch ein doppel (see Lettrix & Shiftrix CD compilation-review), diesmal ist Grübeln und Geschicklichkeit gefragt. Cubulus zaubert Papa Rubiks berüchtigten Zauberwürfel auf den Screen, allerdings in einer zweidimensionalen Version.

Um durch Verschieben von Farbreihen das anfängliche Chaos in wohlgeordnete Quadrate zu verwandeln, braucht es viel Geduld und ein gutes Gedächtnis, zumal in höheren Stufen bix zu 25 Quadrate auf einmal sortiert werden müssen.

Magic Serpent ist hingegen ein Verwandter des guten alten "Nibbly", durch 100 einfallslos gestylte Labyrinthe schlängelt sich hier ein verfressener Wurm - möglichst ohne mit sich selbst zu kollidieren.

Sowohl das brauchbare Denkspiel als auch der langweilige Wurmfortsatz wurden 1:1 vom Amiga übernommen, lediglich die Steuerung hat man dem CDTV-Pad angepaßt. Salomonisches Urteil: Nix Besonderes.
(Software 2000, ca. 79,- DM)