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Unreal logo

UBI SOFT £24.95 * Mouse

H Unreal ack, slash, slaughter, slay. In this ever-changing world, if there is one thing you can rely on it is an endless stream of sword-wielding arcade fantasies. Unreal is one such outing, but with the promise of eight lvels, both 2D and 3D graphics and interactive music it could be a cut above your average hack-em-up.

First, though, the plot. Your name is Artaban, and you live in peace with your beloved, Isolde, your people and a friendly copper dragon called Dracus. Then one day Isolde is captured by the Master of Darkness, Polymorph, and whisked off to his castle lair, where he insists that she marries him. News of the wedding gets out, Dracus is horrified, tells Artabun, and the two zoom off to rescue the fair maiden.

The game’s eight levels divide into three 2D ones and five 3D ones. Now the promise of 3D action sounds good and, indeed, the first level is one of the 3D ones. It is basically a prehistoric Afterburner, with the dragon sprite flying into a screen populated by trees, prehistoric monsters and rock outcrops, which sap your shield’s energy, and power-up crystals, which give you extra weapons or short-term invulnerability. Play for a minute and you will think even the first level is impossible: play for ten and you will be defeating it every time with your joystick on autofire and your feet up.

Level Two is where it starts to get interesting. It might ony be 2D but it is inifintely better than Level One. Here you embark on a sideways-scrolling hack-em-up with lots of puzzles to sort out and some truly dazzling graphics. The same general principle applies – you have a shield which absorbs hits for just so long. When its energy gets to zero you are dead and it is game over time again.

UbiSoft have wisely built in a Save Game option, but laoding a game actually dumps you into a special training mode where you can progress through the game but do not actually amass any points. The very same training mode is offered when you lose your one and only life, so you can get to see what you have missed, but if you want to properly complete the game, you have to do it all in one sitting. Grrr...

After Level Two it is back to a 3D dragon-borne blast and then another 2D plod, this time through an arctic wasteland. Then it is back to the dragon... and so on. If it is all starting to sound a bit thin, it is made up for the sheer size of the thing and the range of opponents and puzzles along the way.
Rod Lawton

Amiga Format, Issue 10, May 1990, p.p.43-44

GRAPHICS AND SOUND
In the dragon-borne stages the graphics are not good, but in the hacking stages they are frequently stunning. The attacking beasties are not always as convincingly-animated as they might be, but the landscape detail and effects are very good. The sound is a real mixed bag. Owners of half-meg machines just get a series of soundtracks which, apart from a rather nice title tune, are a cross between Jean Michel Jarre on a bad day and Stock Aitken Waterman on a worse one. If you have a 1Mb machine, though you get sound effects too. On the dragons stages these are naff, on the hacking stages they are quite superb.

LASTING INTEREST
It is all a bit frustrating, what with tedious dragon-piloting to get through and only one life between you and a complete restart, but the graphics, sound effects (if you have got the hardware) and puzzles on the hacking stages will keep you playing. You will rescue Isolde even if it takes you every night for a month (and probably will).

JUDGEMENT
You do not often get a game showing such a variety of standards in its different sections. The 3D dragon-flying parts make up five of the eight stages, but about one per cent of the game’s fun factor. The real game is in the hack-em-up stages, but even here it takes a 1Mb machine to handle the sound effects. Players with more between their ears than the average psychotic will find the puzzles a welcome relief from the charnel-house style of most hack-em-ups. All in all, a game of two halves. The dragon stages are graphically grim, tedious and undemanding. The hacking stages are often graphically breathtaking, challenging and addictive. This is one you will both love and hate.

GRAPHICS 4/8
SOUND 6/9
INTELLECT 6
ADDICTION 8
OVERALL 74%



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Wenn es nötig ist, extra nach Paris zu fliegen um ein brandheißes Testmuster für Euch zu ergattern, dann machen wir das halt. Und Ubi Softs Geniestreich von einem Action-Game war die Reise allemal wert: Drei Disketten, vollgepackt mit fantastischen Grafiken, trickfilmreifen Animationen und irrwitzigen Sounds demonstrieren die Fähigkeiten unserer "Freundin" wahrlich eindrucksvoll!

Unreal Ehe wir zur großen Lobeshymne schreiten, bekommt erstmal der Dichter der Hintergrundgeschichte einen dicken Rüffel: Die Story um ein liebreizendes Mädel, das von einem finsteren Obermiesling entführt und im Verlies seines düsteren Schlosses eingekerkert wurde, hängt wohl nicht nur uns schön langsam zum Hals heraus! Gerade bei einem so perfekt gestylten Game wie Unreal ist ein derart stupides Blabla nicht nur unwürdig, sondern schon fast ein Verbrechen! Schwamm drüber, kommen wir zu Versöhnlicherm:

Schon der erste Blick auf den Vorspann sorgt für ein entzücktes "oohh". Über einem Lavastrom formieren sich hübsche Ray Tracing-Kugeln zum Titelschriftzug, während der Amiga eine fetzige Melodie samt hörenswertem Windrauschen erklingen läßt. Bereits hier gilt: Wer den Sound in seiner ganzen Pracht genießen möchte, muß zumindest über 1MB Speicher verfügen. Jetzt ein Druck auf's Feuerknöpfchen, und man darf im ersten Level weiterstaunen – ein furioser Drachenritt in unglaublich schneller 3D-Grafik ist angesagt. Während man versucht, das hübsch animierte Flugvieh an Felsen, Bäumen und Sträuchern vorbei zu bugsieren, ohne an einem der zahlreichen Hindernisse hängen zu bleiben, müssen noch haufenweise wilde Tiere (z.B. Eisbären und Mammuts) per Feueratem aus dem Weg gepustet werden. Auf dem dahinrasenden Untergrund liegen vereinzelt goldene Dreiecke herum, die man einsammeln sollte, um seinen Flattervogel mit mehr Feuerkraft auszurüsten. Eine dunkle Grotte markiert das Ende des ersten Levels. Bis hierher ist die Sache noch ein Kinderspiel, selbst der ungeschickteste Action-Muffel dürfte diesen Ausflug halbwegs unbeschadet überstehen. Dennoch sollte man sich Mühe geben, soviele Punkte wie nur irgend möglich einzuheimsen, denn die dienen als Energieeinheiten für den nächsten Abschnitt!

Unreal Nun geht es zweidimensional weiter, das Helden-Sprite muß sich seinen Weg von links nach rechts über den Screen bahnen. Das Böse lauert bekanntlich immer und überall; hier in Form von Vögeln, die mit Feuer-Eiern angreifen, riesigen Gottesanbeterinnen, bissigen Tigern, fleischfressenden Pflanzen und unheimlichen Seeschlangen. Zudem scheint sich auch die Natur gegen unseren Helden verschworen zu haben: Nur allzu oft schießen Speeren aus dem Waldboden, es fallen Felsbrocken von oben herab, und tückische Teiche können nur überquert werden, indem man auf schwimmende Baumstämme hüpft. Wer hier überleben will, muß punktgenau (und im exakt richtigen Moment!) über Hindernisse springen und seine Haut wacker mit dem Schwert verteidigen.

Die 2D-Level des Spiels erinnern in ihrer aufwendigen Gestaltung an "Shadow of the Beast", geben sich spielerisch aber anspruchsvoller; Eine brennende Brücke kann beispielsweise erst dann passiert werden, wenn man zuvor Holzkugeln mit dem Schwert zerkleinert und Wasserblasen aufgesammelt hat. Nur so läßt sich das Feuer löschen, so daß man unbeschadet über die Brücke kommt.

Amiga Joker Hit Ist auch der zweite Level geschafft, flattert man wieder mit dem Drachen weiter; diesmal aber über eine Flußlandscahft, 3D- und 2D-Level lösen einander weiterhin mit wechselnder Thematik ab (Lava, Schnee & Eis, etc.), bis einen der Flugsaurier schließlich in der siebten Spielstufe zum Schloß des Kidnappers trägt. Dort angekommen wartet das große Finale, wo eine ganze Horde von Widersachern gekillt werden muß, ehe letztendlich die Dame des Herzens wieder befreit ist. Bis einem die Angebetete freudestrahlend entgegenläuft und mit feuchten Augen einen Kuß auf den Mund drückt, vergehen allerdings viele spannende Stunden vor dem Monitor!

Aufregend, fesselnd, technisch brillant – all diese Superlative sind eigentlich schon fast zu abgenutzt, um sie auf Unreal anzuwenden: Das Spiel verbindet auf wunderschöne Weise solide Spielbarkeit (prima Steuerung, gute Kollisionsabfrage, langsame ansteigender Schwierigkeitsgrad) mit ausgefuchster Präsentation. Die Grafik ist eine Augenweide, das Scrolling herrlich sanft, und der Sound zählt zum Besten, was man je aus einer Monitor-Box vernommen hat. Es gibt da ein paar jazzig-bluesige Musikstücke, die würde ich mir glatt auf Platte kaufen! Bei so viel perfektion lassen sich die wenigen Schnitzer, die es zu finden gibt, klaglos wegstecken. Also, rein der Form halber: In den 2D-Leveln hüpft unsinnigerweise der Mond mit, wenn die Spielfigur springt, außerdem wird alle paar Bilder nachgeladen (ist aber bei der Grafikmenge kein Wunder...). naja, kann man wirklich drüber wegsehen. Vergessen wir auch die flache Hintergrundstory und freuen uns stattdessen an einem Game, das für das Action-Genre neue Maßstäbe setzen wird! (C. Borgmeier)

Amiga Joker, September 1990, p.p.?

Der Amiga Joker meint:
"Viva la France: Ubi Softs Unreal ist ein Action-Denkmal für französische Programmierkunst!"

Amiga Joker
Unreal
Grafik: 92%
Sound: 92%
Handhabung: 78%
Spielidee: 38%
Dauerspaß: 81%
Preis/Leistung: 82%

Red. Urteil: 91%
Für Fortgeschrittene
Preis: ca. 84,- DM
Hersteller: Ubi Soft
Bezug: Rushware

Spezialität: Sehr schön: Über die F-Tasten können bis zu drei Spielstände abgespeichert werden. Schön: In der Box findet sich neben den drei Disks ein hübscher Poster. Weniger schön: Mit 512K läuft der Sound nur in einer abgespeckten Version.



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UBI Soft, Amiga £29.99
Unreal Unreal was once a barren planet. But then the Sleeper awoke long enough to send a servant to create life there. The necessary ingredients were life-giving eggs, the four elements (water, air, earth, fire) and two guardians to maintain the balance between good and evil. Unfortunately, the servant was killed by a meteor and his possessions scattered, bringing chaos. The guardians soon become all powerful, controlling everything from dinosaurs to the smallest bee. The only exception was life in an isolate valley where a life egg fell which the guardians missed.
It was here that Isolde and Artaban were born. As they grow up they met a friendly dragon. But one day the servant of a guardian was here. He took Isolde to his master, who was instantly captivated by her beauty. Isolde agreed to marry him to save the valley.
But Artaban, after arming himself with the 'changing sword' (which can shoot fire or water if dipped in these elements), climbed onto the dragon and set off to rescue Isolde.

The game has eight levels: five have Artaban riding the dragon in a super-fast 3-D arcade game. Three are horizontally scrolling arcade adventures. Level one is 3-D with the dragon zooming though a forest packed with trees, bridges to fly under, huge dinosaurs and swooping bats. Pressing fire will destroy many of the creatures, useful when you dive down to pick up bonus objects, shields and improved firepower. Points are vital since they contribute to energy. Lose a lot of energy and you pause as if you'd lost a life. If you lose all energy you can continue in 'training mode' where no points are scored.
If you survive this level Artaban gets off the dragon, draws his sword and gets into arcade adventuring. The objective is simply to get to the end of massive horizontal-scrolling level. But it's far from easy. This forest is inhabited by sabre-tooth tigers, fire-spitting plants and much more besides. Simply hack 'n' slaying isn't enough. There's magical walkways which fall from air, form and then disappear. There's flaming logs which must be put out, vines to swing on and moving logs to cross rivers on.

Subsequent levels include a snowy wasteland (with wind which pushes you backwards) and a superb rotating castle which sends out zillions of dragons –the final confrontation takes place inside.

Zzap! Issue 64, August 1990, p.71

Scorelord Unreal is obviously designed to outdo Shadow of the Beast as a superlative demonstration of the Amiga's graphics and sonics. In this it succeeds brilliantly. The arcade-adventure levels have superb graphics, full of detail and imagination. The huge palette of colours, smooth scrolling and speed at which large creatures are whizzed about are something only an Amiga could do. Plenty of thought has gone into it, as is shown by the way the floating dip when you land on them. Gameplay is tough, but very satisfying. The mini-stages making up the huge levels all contain puzzles, usually fairly simple though some are quite nasty.
3-D sections feature some superb background graphics, with numerous levels of parallax scrolling working flawlessly. The actual graphics of obstacles and enemy creatures are a bit blocky close-up, but they're huge, fast-moving and imaginative. Playing it gives a real arcade feel.

Phil King This is a quality product which uses the Amiga to the full. The horizontally scrolling stages are reminiscent of Shadow of the Beast but I found the graphics more attractive in their subtlety while the gameplay is more varied with plenty of simple puzzles to solve. The 3-D levels are very impressive technically with their incredibly high speed, though the simple blast-it-all action gets a bit repetitive after a while. Still, Unreal is a superb package, good value for money.

6 4
No plans for a C64 version. Not even the ST could cope with this one!
U P D A T E

PRESENTATION 92%
Save at any time, three game-save positions, flashy attract mode, nice end sequence and a free poster.
Three disks, but accessing is restricted to loading in the big levels.
GRAPHICS 94%
The 2-D sections show off the Amiga's palette to the full, while 3-D sections have a great arcade feel.
SOUND 88%
Brilliant samples, but five original soundtracks aren't that great.
HOOKABILITY 87%
Instantly playable.
LASTABILITY 87%
Lots to see and while very tough, save-features means it's do-able.
OVERALL
87%
A visual spectacular which plays well too.