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Starbyte steht für Strategicals und Wirtschaftssimulationen, mit den übrigen Genres taten sich die Bochumer dagegen häufig schwer – aber nach diesem Game sieht das schon wieder ganz anders aus!

Traps and treasures Hier ist den alten Finanzstrategen nämlich ein prima Jump & Run geglückt: Ein ungewachsener Freibeuter namens Redbeard hat die Crew von Kapitän Flynn entführt und auf einer wildromatischen Insel in Käfige gesperrt. Als treusorgender Chef hüpft Flynn natürlich sofort los, um seine Arbeitssklaven wieder ihrer eigentlichen Bestimmung zuzführen...

Die Gefangeninsel ist in vier umfangreiche, nochmals aus mehreren Unterabschnitten bestehende Levels unterteilt. Der erste Level spielt überwiegend in der felsig Küstenregion, darunter hinaus kann Flynn auch ins Meer hinabtauchen und dort Schätze einsammeln. Sind Fels und See bezwungen, rückt der Rechner ein Paßwort heraus, zeigt auf der Inselkarte kurz das nächste Einsatzgebiet an und schickt den Helden dann in eine finstere Grotte. Anschließend wiederholt sich dieses Spielchen mitdem örtlichen Tempel, bevor schlußendlich die Piratenfestung zur Durchsuchung ansteht.

Traps and treasures Klar, daß bei alledem Gegner nicht fehlen dürfen, und tatsächlich herrscht auch kein Mangel an Mumien, Fledermäusen, Haifischen und anderen Piraten. Das Gesocks hält man mit dem Schwert vom Leib – dazu gibt es etliche Extrawaffen wie ein grünes Lichtschwert, Bomben und diverse Knarren. Die Knallkörper bilden bereits den Übergang zu den aufsammelbaren Werkzeugen, ohne die hier viele Rätsel ungelöst blieben: Manchmal muß man z.B. erst eine Felsmauer wegsprengen, um an den Schlüssel dahinter zu gelangen, der wiederum die Tür zu einem geheimen Unterlevel öffnet. Dann gäbe es da noch Fackeln, Seile, Kisten, Übersichtskarten und eine Lupe, die Flynn vor tückischen Fallen warnt. Der Krempel läßt sich auch auf käuflichem Wege erwerben, wobei der rustikale Krämer übrigens gern mit seinen Kunden um deren Guthaben würfelt! Außerdem findet man auf dem Eiland informative Logbücher, Schalter, Krüge mit energiespendendem Obst und die einzelnen Fetzen einer Schatzkarte, die in einem kleinen Screenfenster nach und nach zusammengesetzt wird. Um das Maß voll zu machen, gibt es ein ausgefeiltes System von (drei) Bildschirmleben und wieder auffüllbaren Energiebalken sowie verschiedenste Screenanzeigen für die schon befreiten Crewmitglieder, die verstrichene Zeit oder die gerade aktive Waffe.

Grafisch klotzt Traps ’n’ Treasures nicht eben mit großen Sprites, statt dessen findet man kunterbunte Szenarien, liebevolle Animationen und optische Gags. Wenn Flynn z.B. eine Anhöhe hinuntersegelt, benutzt er seine Piratenflagge als Bremfallschirm, im Wasser macht er Schwimmbewegungen, und man kann sogar erkennen, wie sich seine Bäckchen beim Eind- und Ausatmen bewegen. Die Musik- und FX-Begleitung paßt gut zum Geschehen, die Steuerung klappt nicht überragend, aber ordentlich. Fazit: Eine Buddel Rum auf die Bochumer Programmier-Piraten! (C. Borgmeier)

Amiga Joker, June 1993, p.20

TRAPS ‘N’ TREASURES
(STAR BYTE)
JUMP & FUN
80%
"SEE-BÄRIG"
Amiga Joker
GRAFIK
ANIMATION
MUSIK
SOUND-FX
HANDHABUNG
DAUERSPAß
79%
82%
77%
75%
70%
82%
FÜR FORTGESCHRITTENE
PREIS DM 89,-
SPEICHERBEDARF
DISKS/ZWEITFLOPPY
HD-INSTALLATION
SPEICHERBAR
DEUTSCH
1 MB
2/JA
NEIN
PASSWÖRTER
KOMLETT


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KRISALIS £25.99 OUT NOW

Traps and Treasures C aptain Flynn is having a really bad day. Not only has he lost his ship on the rocks of a foreign island, but all his crew have been kidnapped as well. Being the hardy sea dog that he is, he won't let any minor things like the fact he's only got one leg and that his parrot has flown off with next door's budgie get to him. He will save the crew and recover a ship if it's the last thing he ever does. Apparently.

To get a new ship and reclaim his crew, he has to partake in a four-way scrolling platform game, leaping from lip to lip, collecting objects and stabbing all manner of opponents, from sharks to shell fish, from pirates to princes, with his cutlass. It's all very standard fare, with coloured keys opening coloured doors, and various other power ups opening certain parts of the map. We've all seen it before, and we know how it all works.

Traps and treasures As usual there are all sorts of bonus levels and sections, which are discovered by collecting parts of a treasure map on each level. When you have collected all the different parts of the map, you are then transported to a single, very long scrolling platform section. Also, there are bonuses for gems collected, secret passages to be found and a myriad of other hidden features.

Starbyte, the programmers of Traps and Treasures are the team who brought us the superb Fly Harder, a game that has rarely left my A1200, so when I heard they were about to put out a platform game through Krisalis, I expected great things. Sadly, I think that my high expectations left me with nothing but a feeling of being let down. Traps and Treasures is unbearably average to play, and I can't see anyone playing this game all the way through. Although the game is quite cute to look at, it seems a little short on character. Not the most inspired platform game ever, by quite a stretch.
Tony Dillon

65%

CU Amiga, July 1994, p.87