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Wer erinnert sich noch an “Passing Shot”, den totalen Tennis-Flop mit hektischen Ballwechseln, mieser Grafik und besch…eidener Spielbarkeit? Starbyte hat das Konzept dieses Tennis-Traumas angegriffen – und ein erstklassiges Game daraus gemacht!

Tie-Break Allein der Titelsound ist schon fast das Geld wert: Die Zuschauer geben originalgetreue Geräusche von sich, der Schiedsrichter ruft freundlich, aber bestimmt „Quiet, please!“, und der Amiga intoniert dazu eine fetzige Stereo-Melodie. Ein Ohrenschmaus und eine gelungene Idee, nur leider nicht die von Starbyte! Die Bochumer haben sich da sehr deutlich durch den Anfangssound von „Great Courts“ inspirieren lassen – na ja, so ein kleiner kreativer Übergriff kommt im harten Software-Geschäft schon mal vor! Aber schreiten wir zum eigentlichen Spiel: Dank eines tollen Vier-Spieler-Adapters können sich (bei einem Doppel) gleich vier Computer-Cracks zur gleichen Zeit die Bälle um die Ohren schlagen. Allerdings muss man das Teil gesondert bestellen, was ca. 10,- DM und ein bisschen Tinte zum Ausfüllen des beiliegenden Bestellkärtchens kostet. Wer lieber als Solist auf den Platz geht, lässt den/die anderen Match-Teilnehmer einfach vom Computer steuern. Neben einem kleinen Privat-Wettkampf ist es natürlich auch möglich , in internationalen Turnieren, wie U.S. Open, French Open oder Wimbledon and den Start zu gehen. Um dort nicht gleich in den ersten Runden auszuscheiden, sollte man aber zuerst ein paar Trainingsspiele gegen den Computer absolvieren.

Vor jedem Match wählt man einen von sechs verschiedenen Schlägern, bestimmt den Bodenbelag (Gras, Kunststoff, Sand, Beton) und legt die Anzahl der Sätze zum Gewinn fest. Anschließend geht’s auf den Court, der den Bildschirm PALmäßig voll ausnutzt. Auf dem Screen sieht man (in der Draufsicht) immer nur den Teil des Platzes, in dem sich der Ball gerade befindet. Die Grafik ist hier schlicht, aber zweckmäßig: Das Netz ist durch einen Strich dargestellt, der Bodenbelag wird durch ungleichmäßige Muster aufgelockert. Grafisch am aufwendigsten sind die Tennis-spieler gestaltet, deren erfreulich flüssig animierte Bewegungen das Herz jedes Bildschirm-Athleten höher schlagen lassen. Links am Rand sitzt der Schiedsrichter und gibt den aktuellen Spielstand in digitalisierter Sprache zum besten.

Mit dem Joystick schlägt man Top Spin, Slice oder Schmetterbälle, ganz nach Bedarf. Der Spieler braucht sich dabei nur auf einzelnen Schlagvarianten konzentrieren, die lästige Laufarbeit übernimmt der Computer. Die Steuerung ist zwar nuancereich, nur leider auch sehr gewöhnungsbedürftig. Hat man aber die Funktionsweise erst einmal begriffen, kommt wirklich Spielspaß auf. Meiner Ansicht nach ist Tie Break nicht ganz so gelungen wie „Great Courts“ den Tennis-Flop „Passing Shot“ schlägt es aber locker 6:0! (C. Borgmeier)

Amiga Joker, April 1990, p.?

Amiga Joker
Der Amiga Joker meint:
"Tie Break ist Tennis für Feinschmecker – Spiel, Satz und Sieg für Starbyte!"

Tie Break
Grafik: 72%
Sound: 70%
Handhabung: 69%
Spielidee: 39%
Dauerspass: 79%
Preis/Leistung: 70%

Red. Urteil:
Für Anfänger
73%
Preis: ca 89,- DM
Hersteller: Starbyte
Bezug: Bomico

Spezialität: Wer sich einen Platz in der fiktiven Weltrangliste erkämpft hat (KO-System), wird namentlich abgesaved.



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Starbyte/Ocean, Amiga £24.99
Tie-Break You cannot be serious: another tennis game?! Yes, and every one seems to be viewed from a new angle. Starbyte's utilises a scrolling, Passing Shot-style overhead view with the ball getting bigger as it rises (Stiffy Innuendos Inc).
Matches can be singles (against one of sixteen computer opponents or another human) or doubles (allowing four players to compete using the Microdeal joystick adapter). The Tournament option allows you to play in several major international competitions including, of course, Wimbledon. The World Tournament option has the sixteen players (computer or human) playing round Robin (eh? - Rob H).

The action is similar in some ways to Palace's International 3-D Tennis with the moving automatically towards the path of the ball. Pushing the joystick in one of four directions (for topspin, stop volley, lob, or normal shot) causes the player to hold the racket back, ready to swing forward when the joystick is recentred - timing determines the direction of the shot.

Zzap! Issue 64, August 1990, p.74

Phil King After winning about half a dozen points in a whole match against the computer I felt like smashing my joystick. This game is difficult. Okay, getting to the ball's no problem but you need exact timing to play good shots: slicing the ball time and time again into the net or out is so frustrating. Thankfully, the two- and four-player modes are fun, and the sampled speech scoring adds atmosphere.

Scorelord This reminds me a lot of Passing Shot, but with a few extras such as the tournaments. Some frustration is avoided by the automatically positioning for each shot, but you only have four shots at your disposal with little control over their strength. The scrolling court is also a bit disorientating. Still, I managed to beat Phil with my superior tactics and found the game more playable against puny humans than the super-efficient computer players.

6 4
A C64 version is due soonish.
U P D A T E

PRESENTATION 80%
Plenty of options including fun four-player mode. Humorous cartoon piccies of computer opponents.
GRAPHICS 63%
Bland, featureless scrolling court. Okay player sprites.
SOUND 70%
Okay title tune. Good sampled umpire speech, crowd and hitting FX.
HOOKABILITY 70%
Good fun in the multi-player modes.
LASTABILITY 61%
Computer opponents provide a tough if frustrating challenge.
OVERALL
67%
A fun but simplistic tennis sim.



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Tie-Break CDTV Wie wäre es jetzt zur Abwechslung mal mit ein bißchen Leibesertüchtigung? Da kommt diese zweieinhalbjährige Tennissimulation gerade recht, wurde doch für das CDTV ungewohnt gründlich überarbeitet: Es tönt nicht nur neuer Sound aus den Boxen, es umschmeichelt nicht nur eine viel vollmundigere Sprachausgabe die Ohren, nein, zusätzlich hat man sogar die Optik deutlich geschönt!

Als Kehrseite der Medaille ist die Steuerung per Remote-Control kein Zuckerschlecken, aber man kann ja einen Trackball anschlie ßen, und sooo toll war sie ursprünglich mit dem Stick auch nicht. Der CD-Boris darf seine Leistungen via RAM-Cards verewigen, das Startgeld hält sich im Rahmen – insgesamt geht die Flizkugel hier also durchaus in Ordnung .
(Starbyte. ca 99,- DM).

Amiga Joker, October 1992, p.77