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Switchblade 2 logo

Zur Zeit grassiert wirklich die Nachfolgeritis: „Turrican 2“, „Super Cars 2“, „Midwinter 2“, „Speedball 2“ und nun eben auch Switchblade II.

Switchblade 2 Bevor es ans Eingemachte geht, erstmal ein Blick auf die historischen Grundlagen: In Teil I bedrohte der diabolische Havoc unsere schöne Welt, was ihm aber gar nicht gut bekam, weil es da auch noch einen furchtlosen Helden namens Hiro gab, der ihm mit seinem Feuerschwert tüchtig eins tüchtig eins aufs häßliche Haupt gab. Jetzt, zwei Jahrhunderte später, feiert Havoc seine Wiederauferstehung. Deshalb darf nun der letzte lebende Nachkomme Hiros beweisen, daß er genauso gut hüpfen und ballern kann wie sein berühmter Vorfahr.

Die Nachfolger von Plattformspielen sind meist wieder Plattformspiele, logisch. Folglich darf auch hier viel gelaufen, geklettert, gesprungen und gesammelt werden, auch klar. Aber während der Schwerpunkt früher eher beim Knobeln & Tüfteln lag, ist diesmal vornehmlich Action angesagt. Was sich vor allem darin ausdrückt, daß es hier außer dem üblichen Sammelgut (Energie, Zusatzleben, Punkte, etc.) eine besonders große Auswahl an Extrawaffen gibt – Maschinenpistolen, Shuriken, Flammenwerfer, Laserkanonen, Raketen...

Grafik wird ebenfalls reichlich geboten: sie ist zwar ähnlich düster wie beim Vorgänger, aber äußerst umfangreich: die sechs Level (je hundert Screens!) sind randvoll mit Monstern, Fallen, Geheimräumen, etc... Gescrollt wird perfekt in alle Richtungen, der Sound ist brauchbar, die Steuerung sogar sehr gut – Hiro kann also durchaus stolz auf seinen Nachkommen sein. (Manuel Semino)

Amiga Joker, May 1991, p.42

Amiga Joker
Switchblade II
Grafik: 71%
Sound: 66%
Handhabung: 78%
Spielidee: 41%
Dauerspaß: 68%
Preis/Leistung: 65%

Red. Urteil: 68%
Für Fortgeschrittene
Preis: ca. 79,- DM
Hersteller: Gremlin
Genre: Geschicklichkeit
Spezialität: Erfreulich: Es wird der volle PAL-Screen ausgenutzt, Highscores und Pause-Funktion gibt es auch.