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Starblade logo

Silmarils bezeichnet seinen neuesten Streich als Seifenoper im All. Und tatsächlich: Wiedermal ist ein tapferer Held gefragt, wiedermal sind abgrundtief böse Mutanten unterwegs, und wiedermal droht das Ende der Menschheit. Was nur beweist, dass auch im Jahre 3001 die (Software-) Welt immer noch schönster Ordnung ist...

Starblade In gut 1000 Jahren ist es soweit: Dank der ständigen Bedrohung der insektenartigen (und äußerst bösen) „Cephalhydras“ ist von der gesamten menschlichen Rasse bis auf wenige Kolonien nichts mehr übrig. Jetzt sollen unsere Nachfahren endgültig ausgerottet werden – es sei denn, ein wagemutiger Erdling schafft es, die Brutstätte der cephalhydratischen Krieger zu finden und auszumerzen. Um den genauen Standpunkt der Mutatenwiege herauszufinden, muß unser Menschheitsretter eine Reihe von Planeten anfliegen und dort nach Disketten suchen, auf denen jeweils einzelne Koordinaten des schrecklichen Ortes gespeichert sind.

Das Abenteuer beginnt an Bord eines riesigen Raumschiffs. Der Spieler steuert den Helden durch zahlreiche Räume, schaut im Maschinenraum und im Lager nach dem Rechten und beamt sich zwischendurch immer mal wieder zurück ins Cockpit, um sein Schiff auf Kurs zu halten. Mit Hilfe des Bordcomputers informiert er sich über aufgetretene Schäden, empfängt Meldungen oder sendet SOS-Rufe. Ab und zu ertönt ein schrilles Alarmsignal: Das schiff wird angegriffen! Dann heißt es, so schnell wie möglich den Kampfstand zu aktivieren: Mit ein paar schnellen Laserschüssen auf die heranflitzenden Gegner ballert man sich den Weg frei, und schon kann die Reise weitergehen.

Um zu landen, benutzt unser Weltraumpilot Raumgleiter, mit denen er butterweich auf den fremden Gestirnen aufsetzt. Dort angekommen, vernichtet er die aggressiven Einheimischen mit Handgranaten oder seinem Lichtschwert, kauft nützliche Gegenstände und sammelt die begehrten Magnetkarten ein. Anschließend geht’s wieder zurück ins Mutterschiff und weiter zum nächsten Planeten.

In puncto Präsentation haben sich die Programmierer ein dickes Lob verdient: Die Planetenlandschaften sehen jedesmal anders aus, und auch im Raumschiff selbst ist eine abenteuerliche Menge an wunderschönen Bildern geboten. Grafik und Sound gehen auf alle Fälle in Ordnung, die vielen kleine Details (Kampfstand, Bordcomputer) sorgen für ein realistisches Weltraumgefühl. Nur ist das Spiel viel zu langatmig, oft läuft man durch vier, fünf Screens, ohne daß irgendetwas passiert. Außerdem ist die Steuerung der Spielfigur bei den Kämpfen ziemlich in die Hose gegangen – umständlich und träge!

Auch wenn hier wirklich versucht wurde, eine komplette Abenteuerwelt zu simulieren, bleibt die Motivation nach einiger Zeit auf der Strecke. Spielerisch ist Starblade eher trist; schade, denn mit mehr Action und kniffligeren Rätseln hätte es das ultimative Actionabenteuer werden können! In Frankreich hat man jedoch aus den Fehlern des Vorgängers „Colorado“ kaum gelernt, deshalb reicht es diesmal nur noch für eine knapp überdurchschnittliche Note. (C. Borgmeier)

Amiga Joker, October 1990, p.41

amiga joker
Starblade
Grafik: 85%
Sound: 68%
Handhabung: 62%
Spielidee: 72%
Dauerspass: 61%

Red. urteil:
Für Anfänger
63%
Preis: ca 84,- dm
Hersteller: Silmarils
Bezug: Gamesworld

Spezialität: Spielstände sind natürlich abspeicherbar, zwischendurch gibt’s kurze Nachladezeiten.


Starblade logo

Silmarils/Palace software, Amiga £24.99

Starblade The press release that plopped through our letterbox with this game states: 'Silmarils are gradually building a name for themselves…'. Take it from me lads, Silmarils is enough of a name without building anymore to it. If it gets any bigger most reviewers won't be able to say it, let alone spell it.
Anyroadup, Starblade is Slirmials' follow up to their all-American adventure, Colorado and features their now very-near-familiar style of graphics and large animated characters. But this time space is the setting and you're cruising the Orion Galaxy searching for Genolyn, a mutated queen insect bent on destroying all humanoid life. The coordinates of Genolyn have been scattered across several planets by the now-dead Julius Gordon. You must find the insect queen before she starts to breed.

Starblade is actually the cargo ship you, as Storm Walker, use to travel the vast void of space. And a good job it is a cargo ship 'cause you'll need to buy and sell loads of stuff in a wheelin'- dealin'- duckin' divin' kind of way in an effort to keep your ship on the road and buy essential items such as weapons.
Weapons are important to you as the Investigative Bureau (ally of Genolyn) has put a massive bounty on your head and it seems everyone want to get rich quick. On planet surfaces or travelling through space you find yourself under almost constant attack.

You have a shuttle, called the Altta, onboard Starblade in which you travel planetside to go walkabout searching for necessary spare parts for your ship or magnetic cards. These cards hold important messages, some in the form of clues as to what you should do or where you should go next.

The cockpit of Starblade features system windows for checking the condition of the ship and its current cargo, entering space-combat mode, plotting courses to other planets and loading/saving your game position. Walking around your ship is OK, if a little disorientating. Backgrounds are very detailed and feature nice little touches, flashing little lights and so on, to enhance atmosphere. When in ship-to-ship combat, control is pretty sticky and graphics are not great.
Following space combat you need to check out Starblade's systems to see how unwell she is. The stores won't hold every spare part you require so you need to go planetside to build up your stocks.
Being planetside is graphically rewarding but there's not a lot to do apart from fight bounty hunters, pick up the odd object and buy or sell goods.

Starblade is enjoyable for an hour of two but becomes repetitive and apart from having different planet surfaces to look at and explore you basically carry out the same tasks continually. Also, FX are below average and planetside combat is fairly basic. A bit more variation would have been nice.

Zzap! Issue 66, October 1990, pp.49-50

ATMOSPHERE
69%
PUZZLE FACTOR
65%
INTERACTION
64%
LASTABILITY
60%
OVERALL
63%