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Wegweisend?


Samurai logo

Ausdauer haben sie ja, die Feldherren von Impressions: Obwohl sie mit ihren Strategieschinken einen Flop nach dem anderen landen, geben sie nicht auf - und schon langsam geht's tatsächlich aufwärts!

Samurai Samurai steht zwar unübersehbar in der Tradition von Schauersoft wie "Rorke's Drift" und "Cohort", doch das Bemühen um Besserung ist allerorten spürbar, vor allem bei der aufwendigen (Zwischen-) Grafik und der überarbeiteten Maus/Icon-Steuerung. Aber zunächst die militärischen Grundlagen.

Samurai Zwei japanische Fürsten prügeln sich um zehn Inselstädte, will kein zweiter Spieler mitprügeln, springt halt der Compi ein. Am Anfang werden durch gezielte Plünderung der Stadtsäckel die Armeen aufgestellt. Diese verschiebt man munter auf der Inselkarte herum, bis sie auf ein feindliches Gegenstück treffen. Im nun folgenden Kampfmodus können faule Feldherren einfach aus der altbekannten, leicht schrägen Vogelperspektive zusehen, wie sich die hübsch bunten Männchen gegenseitig massakrieren. Stürmischere Naturen dürfen das Geschehen natürlich auch beeinflussen - vom bloßen Festlegen der Armeeformation bis zum direkten Steuern eines einzelnen Soldaten ist alles möglich.

Grafisch und Maus-technisch sieht die Chose jetzt zwar viel besser aus als anno "Cohort", aber ein paar gravierende Nachteile sind geblieben: Der sichtbare Ausabschnitt des Schlachtfelds ist viel zu klein, die Soldaten kommen nur recht zäh vorwärts und dem Gameplay mangelt es massiv an Abwechslung. Ändern die sporadisch erklingenden Soundeffekte und Musiken etwas am Ergebnis? Leider nein - die Richtung stimmt, aber der Weg ist noch weit (pb)

Amiga Joker, May 1992, p.98

amiga joker
Samurai
Grafik: 62%
Sound: 44%
Handhabung: 60%
Spielidee: 33%
Dauerspass: 45%
Preis/Leistung: 47%

Red. Urteil:
Variabel
51%
Preis: ca 89,- dm
Hersteller: Impressions
Genre: Strategie

Spezialität: 1 MB erforderlich, komplett in deutsch, drei Spielstände speicherbar.