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Premiere C lutch Gable, the editor of Core Pictures' new film production is in big trouble. Editing into the early hours of the morning, he finds himself dozing further and further into slumberland, eventually sinking into a deep, deep sleep (a bit like most of the staff of Amiga Format, methinks).

Woken in the morning by a phone call from his irate boss, he discovers that his film reels are missing and that all his hard work has been filched by the company's nearest rivals, Grumbling Pictures. Naturally he is a little annoyed and, being a heroic sort of chap, he takes it upon himself to rescue them. And guess what? Yes, you take on the role of Clutch in his quest.

Grumbleweeds?
As it turns out, the six film reels have been strategically placed in six different film sets around the Grumbling studios. Each set has a different theme, from cowboy western to sci-fi adventure, and in order to root out the film Clutch must take on all manner of baddies who are out to prevent him finding it.

Premiere The nasties in the game are relevant to each set; for example in the western you have cowboys and indians, tumbleweed and circling vultures, while in the black-and-white setting you'll find mummies, moving hieroglyphics and slinky black cats. The music also fits the bill perfectly, with some natty tunes belting out of your Amiga monitor which really add to the atmosphere of the game.

Passing through one of the doors in each set will take you 'backstage', away from the film scenario and into a world of scaffolding, props and film cameras. Some of the nasties can be found here as well (rehearsing, I suppose) and they're just as deadly as their Equity card carrying colleagues. Help is at hand in the form of a variety of weapons which may be picked up along the way and can be used to vanquish any foe you come across. From the six-shooter of the westworld to the magic spells of fantasyland, they are always there in great abundance.

After each level a bonus game must be completed before the film reel can be retrieved. This takes the form of a short scene from a film which must be acted out by Clutch himself. For example, at the end of the black-and-white film level our hero must ride a truck along a railway line, collecting ammo and dodging various obstacles, while the sci-fi scene ends with a scrolling shoot-em-up. This all adds to the fun of the game, providing a much-needed break from the platform sections.

Not-so tiny 'Toons
And so goes the story of Premiere. Some may consider it to be 'just another platform game', but I reckon it's got enough style and imaginative content to blow most others of the genre out of the water. Each level requires thought to complete (as well as some nifty joystick action) because several puzzles must be solved before the route to the exit becomes apparent.

Instead of the usual sprites, here you have large cartoon-type characters that are very cute and nicely animated, and they are set against some superbly drawn backdrops. The control-system takes a bit of getting used to, but after a while you'll find yourself zooming Clutch about the screen with the greatest of ease.

So is it Amiga Format Gold quality? Well, it's close, but unfortunately it doesn't quite make it, mainly because the action is pretty similar on each level and so tends to get just a wee bit repetitive. The in-between levels break this up though, and all in all, Premiere is a hell of a game. It looks pretty, plays well and presents a great challenge to all platform freaks out there who are looking for something just that bit different.
Andy Nuttall

Amiga Format, Issue 39, October 1992, p.88

Premiere
Core Design Ltd * £25.99
  • Excellent presentation, especially the superb film-style intro sequence.
  • Brilliant, colourful cartoon-style graphics.
  • Main screens can get a little repetitive after prolonged sessions...
  • ... but the in-between-level games make up for that admirably.
verdict: 89%


Außen hui – innen ui?

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Grafiken auf Zeichentrickfilm-Niveau erregen bei argwöhnischen Zockern ja immer gleich Verdacht – aber nicht jedes Game, das optisch so pompös aufgemacht ist wie "Space Ace", hat automatisch auch so ein dürftiges Gameplay wie "Guy Spy"...

Premiere Doch, es gibt sie tatsächlich, jene seltenen Fälle, wo sich hinter der irrwitzigen Präsentation auch ein irre witzigen Spiel versteckt. Bester Beweis ist dieses neue Actionadventure von Core Design! Selbst wenn hier bereits eine der insgesamt vier Disketten für das Intro mit der ausführlich geschilderten Vorgeschichte draufgeht, bleiben immer noch genügend Datenträger für sechs wunderhübsch gemachte Plattform-Level im Comic-Look übrig. Schauen wir uns aber trotzdem zunächst mal an, welche Informationen der erste Akt der abenteuerlichen Jump & Shoot-Oper für uns bereithält:

Clutch Gable, seines Zeichens Cutter bei "Core Pictures", schneidet gerade die letzten Szenen für den neuen Film seiner Company, der am nächsten Tag Premiere haben soll. Sonderlich spannend kann der Streifen nicht sein, denn mittendrin pennt Clutch über seiner schneidigen Arbeit ein. Als der Morgen graut, gibt es für ihn ein böses Erwachen – sämtliche Filmrollen sind verschwunden! Weil das stark nach der bösen Konkurrenz riecht, fährt Clutch sofort zu den "Grumbling Studios", um den bevorstehenden Karriereknick vielleicht doch noch abzuwenden...

So, falls es irgendjemand noch nicht geschnallt hat, daß es in den anschließenden sechs Spielabschnitten um die Wiederbeschaffung der verschwundenen Filmdöschen geht, soll er sich jetzt bitte melden! Alles bleibt ruhig? Gut, dann stürzen wir uns mal ins Vergnügen: Clutch läuft bei meist horizontalem, gelegentlich auch mal vertikalem (Leitern und so) Scrolling durch abwechslungsreich gestaltete Filmkulissen, die sich sowohl durch ihre Hintergrundgrafiken als auch durch die enthaltenen Gegner bzw. Endgegner unterscheiden. So besteht der erste Level beispielsweise aus einer Westernstadt, in der es natürlich von Kriegsbeil-schwingenden Indianern und aus Fässern herausballernden Banditen nur so wimmelt. Aber auch ältere Damen, Geier und gefährlich herumrollende Baumstämme sind vertreten, darüberhinaus versüßen etliche geschickt angelegte Fallen und Hindernisse dem Helden die Suche. Innerhalb eines großzügig bemessenen Zeitlimits muß er die richtigen Schalter zum Entschärfen der Fallen, den hier versteckten Filmabschnitt und die Tür zum nächsten Level gefunden haben.

Premiere Zur Feindbekämpfung steht Clutch Dunamit in Hülle und Fülle zur Verfügung; sollten die Donnerstangen wider Erwarten doch einmal zur Neige gehen, muß er ich mit gutgezielten Boxhieben weiter vorankämpfen. Aber an sich ist Munitionsmanel überhaupt kein Thema, weil der Nachschub überall herumliegt, genau wie das energiespendende Fast Food die drei Cutter-Leben lange erhält, wenn man ein bißchen aufpaßt und immer fleißig sammelt. Sobald der Wilde Westen abgegrast ist, steht noch ein Duell mit einem überdimensionalen Revolverhelden am Plan, erst dann geht es im nächsten Abschnitt weiter.

Vom Spielerischen her ändert sich in den folgenden Leveln nur wenig, mal abgesehen von eingestreuten Geschicklichkeitssequenzen wie etwa der Fahrt mit einer Lore, bei der fehlende Gleisabschnitte übersprungen und heranrauschenden Hindernissen duckenderweise ausgewichen werden muß. Ansonsten wechselt bloß das Szenario, das allerdings gewaltig: So landet Clutch als nächstes in einem Schwarzweiß-Horrorfilm, der in einer düsteren Pyramide spielt, die von gruseligen Mumien und schießenden Sarkophagen bevölkert wird. Danach kommt ein Friedhof mit den obligaten Skeletten und körperlosen Händen, der wiederum von einer Fantasy-Villa abgelöst wird, in der die Fische fliegen können und die Schoßhunde riesige Löwenmäuler haben. Im Anschluß düst Clutch in den Weltraum und stattet den dort hausenden Aliens einen kurzen Besuch ab, ehre er beim Finale nochmal etwas Fantasy-Luft schnuppern darf.

Das Spiel lebt vornehmlich von seiner ungeheuer abwechslungsreichen Präsentation, so hat der Hauptdarsteller z.B. in jedem Abschnitt eine andere Waffe – mal sind es staubige Mehlbeutel, dann ist es wieder eine futuristische Laserwumme. Die Comic-Grafik im vollen PAL-Format strotzt stets vor witzigen Animationen und liebevoll gezeichneten Details, allein wie das buschige Haupthaar von Clutch im Wind weht, ist schon ein Seherlebnis erster Güte. Nicht ganz so atemberaubend, aber immer noch gut ist die Soundbegleitung mit jeweils zur Szenerie passender Musik und knackigen Geräuscheffekten. Doch nun zur Abteilung Meckern & Motzen: Das Scrolling ruckelt leicht, und die Joysticksteuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil die Bilder jeweils aus Vorder- und Hintergrund bestehen, wobei für den Wechsel in beiden Richtungen dasselbe Kommando gilt. Der Disk-Wechsel hält sich dagegen in Grenzen – genau wie die Komplexitát des Games, obwohl man schon ein Weilchen braucht, um alle Räume der Grumbling Studios zu erkunden.

Zum Klassiker wird es Premiere also kaum bringen, aber immerhin bekommt man hier nicht bloß eine megamäßige Präsentation, sondern auch verhältnismäßig viel Spiel fürs Geld geboten, was sich ja beiliebe nicht von jeder Grafikorgie behaupten läßt. So gesehen war Fernsehen also wirklich gestern, und heute ist Premiere! (C. Borgmeier)

Amiga Joker, October 1992, p.p.48-49

PREMIERE
(CORE DESIGN)
MOVIE - ACTION

78%

"SEHENSWERT"
Amiga Joker
GRAFIK
ANIMATION
MUSIK
SOUND-FX
HANDHABUNG
DAUERSPAß
90%
88%
74%
70%
72%
74%
FÜR GEÜBTE
PREIS DM 89,-
SPEICHERBEDARF
DISKS/ZWEITFLOPPY
HD-INSTALLATION
SPEICHERBAR
DEUTSCH
1 MB
4/JA
NEIN
NEIN
ANLEITUNG


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Core Design give Tony Dillon an eagerly-awaited chance to break into films...

Premiere ROLL 'EM
Core Design are the sort of software house who always seem to go one better. After raising the standards of flight sims, graphic adventures, and racing games, they are now out to do the same for the platform market with Premier. In this already well-publicised game, you have to help our hero, one Clutch Gable, retrieve rolls of film which have been stolen from his editing board. However, the film is being premiered the next day, so speed is of the essence.

The stolen cans have been scattered around a series of six film sets. Whilst trying to avoid interrupting the work on each set, Clutch must work his way through the different scenarios each set contains – which range from the Wild West through to Science Fiction, B-Movies, Horror, and Keystone Cops-style black and white comedy. In addition, dotted around the levels are the various enemies, who fit in perfectly with the current setting> For example, The Keystone Cops are depicted as black and white sprites to match the greyscaled backdrop, and the monsters from B-Movie land move just as convincingly as in the flicks (i.e. not very!).

QUIET ON THE SET
The mix of levels adds variety to the rather simplistic platform-based gameplay. The levels are huge by anyone's standards. Standing eight screens by eight, there are effectively four layers to each screen. Each platform you walk on has two 'depths', one further 'into' the screen than the other. Moving between these allows Clutch to avoid the rampaging bad guys or move to other parts of the level via stairs or lifts. These serve to add to the maze-like elements of each level, but not as much as walking through one of the doors you frequently pass. Remember, this is a film set, not real life, so what would you expect to see if you walked through a door on a film set? The back of the set, of course, which doubles the area of the current level.

GREEN WITH ENVY
Jerr O'Carroll is the sort of artist who makes you want to puke with jealousy. His Bluth training is clearly visible here, especially in Cartoon world, where an unfortunate slip will cause our hero to suddenly collapse like a concertina, before expanding back to normality. In general, the graphics and animation are among the best ever seen in a platform game. Characters interact properly with the backdrops, rather than just float about – excellent stuff indeed.

Playing Premiere, you begin to notice how stale most platforms are these days. Everywhere you go in the game, there are little touches of originally. Most impressive, though, are the end-of-level guardians. Core specifically wanted to move away from the 'shoot the big sprite' scenario, and what they have come up with is a more than welcome alternative. At the end of each level, you come across a 'different' challenge. In the Wild West, for example, you take part in a gunfight, whereas in Keystone you have to push a cart along a railway track as fast as possible, to avoid a pursuing train.

All in all, Premiere offers a new look at a well-worn idea. If platform games are your scene, then book your ticket for this opening night.

CU Amiga, August 1992, p.73

buyers guide
release date:
genre:
team:
controls:
number of disks:
number of players:
hard disk:
memory:
 
Out Now
Platform
8th Day
Joystick
2
1
No
All Machines

 

CORE DESIGN £25.99
Dated idea, but carried out with originality...
GRAPHICS
SOUND
LASTABILITY
PLAYABILITY
92%
86%
84%
83%
OVERALL 85%