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Da flippst du aus!

Pinball mania logo  AGA  A1200 Speziell

Ein Einstand nach Maß: Ihr Erstlingswerk ist der Crew von Spidersoft so gut gelungen, daß man sich bei Escom entschlossen hat, es jedem neuen 1200er beizulegen – aber auch AGA-Veteranen können bei dieser traumhaften Flippersimulation schwach werden!

B Pinball mania lutige Anfänger sind die englischen Programmiererspinnen allerdings nicht mehr, denn sie haben im Auftrag von 21st Century ja schon diverse Werke ihrer schwedischen Kollegen von Digital Illusions ("Pinball Dreams", "Pinball Fantasies" und "Pinball Illusions") auf den PC umgekehrten Richtung; zudem um eine so stark verbesserte, daß man schon fast von einem zweiten Original sprechen kann: Die Tische und auch die Animationen der Spielstandanzeige sehen schöner aus als anno DOSe, dazu hat die Grafik am Scoreboard das Scrollen gelernt. Vor allem aber ist das Ballverhalten ein ganzes Stück realistischer geworden, weil man der Amigaversion komplett neue Programmroutinen spendiert hat. Der Preis für die ganze Pracht heißt AGA only, denn eine ECS-Variante ist selbst auf längere Sicht nicht wahrscheinlich.

Insgesamt vier Flipper gehören zum Lieferumfang, und die schauen wir uns mal der Reihe nach an: "Tarantula" ist ein spielbares bzw. Berollbares B-Movie mit kreischenden Frauen und weiteren schrillen Geräuscheffekten, die genau wie die Begleitmusik von Altmeister Martin Walker stammen. Wer sich im Netz der Spinnen verfängt, findet am Tableau vier Paddles vor; neben den beiden obligatorischen am unteren Ausgang noch eines in der Mitte, mit dem man die Kugel auf die rechte Rampe befördern kann. Von dort aus erreicht man über eine "Giftzahn"-Röhre eine Erhöhung, die Spinnenbein Nummer vier enthält. Diese Stelle ist deshalb so interessant, weil sich dort auch die Multiball-Funktion aktivieren läßt – übrigens jetzt leichter als anno PC. Trotzdem dürfte man zunächst mit der einfacher erreichbaren "Spinnenhöhle" mehr Punkteglück haben, dazu lassen sich natürlich auch zahllose Bumper, Propeller, Leuchtbuchstaben etc. anschießen.

Keinen Deut schlechter, nur ganz anders, ist "Jailbreak", der Ausbruchkönig unter den Flippern. Hier hört man knackigen Hardrock im Hintergrund, dazu Sirenengeheul, Alarm-Gebimmel und Baller-FX. Paddles sind ebenfalls vierfach vertreten, allerdings diesmal paarweise angeordnet – und das obere Pärchen wird seitenverkehrt bedient, die linke Shifttaste löst also das rechte Paddle aus und umgekehrt. Ansonsten gibt es eine "Sicherheitsrampe", die "Aufstand"-Kugelfalle, einen "Fluchttunnel" und die Entscheidung "Schuldig" oder "Nicht shculdig", die selbstverständlich mit der Kugel getroffen wird. Wie bei allen übrigen Tischen auch kommt dazu noch ein besonders schwierig auszuführender "Skillshot", der die Punkte gleich millionenfach herabregnen läßt.

Amiga Joker Hit Die meisten Punkte wurden in unserer sportlich gestählten Redaktion aber bei "Kick Off" erreicht, wo nicht nur das lebensnahe Publikumsgegröle und –geschunkel für die richtige Fußballstimmung sorgt. Man kann hier auch das Stadion ausbauen, Tore schießen, Ersatzspieler einwechseln, Fouls begehen, unter Zeitdruck zum Elfmeterschießen antreten oder Pokale gewinnen. Selbst wer mit der Bolzerei nicht so viel am Hut hat, wird sich über die zwei länge schön geschwungenen Rampen freuen, die direkt im Visier des zweiten Paddle-Paares liegen. Darüber hinaus läßt sich mit einer zweiten Abschußeinrichtung ein zusätzlicher Ball ins Spiel bringen – das ist zwar ein klarer Verstoß gegen die FIFA-Regeln, macht aber trotzdem einen Höllenspaß!

Fehlt noch "Jackpot", ein Tableau, das erst dann etwas mit Glück zu tun hat, wenn der Spieler zuvor sein Geschick im Umgang mit der Silberkugel ausreichend bewiesen hat – möglicherweise hilt auch die "Hufeisen-Rampe" Fortuna etwas nach. Aber im Fall des Falles darf man tatsächlich fette Gewinne einstreichen, nämlich am "Roulettetisch", vor dem "Einarmigen Banditen" oder beim "Kartenspiel". Und damit auch wirklich Kasino-Atmosphäre aufkommt, plätschert Barmusik aus den Boxen, während sich der fremdsprachige Croupier im berufstypisch gedämpften Tonfall bemerkbar macht.

Pinball mania Alle Tische erlauben gleichermaßen die Teilnahme von bis zu acht Spielern, die drei oder fünf Bälle rollen lassen dürfen. Die Highscores werden gespeichert, man kann die Tastaturbelegung und de Neigungswinkel der Ebenen seinen Wünschen anpassen, ja sogar eine SW-Option für die in England angeblich noch recht verbreiteten Uralt-Fernseher ist vorhanden. Die Musik ist ebenfalls abstellbar, aber dazu besteht absolut keine Veranlassung! Auch die Grafik sieht recht ordentlich aus, selbst wenn sie nicht an die optische Klasse von Pinball Illusions heranreicht. Rundum gelungen ist dagegen das Gameplay, denn in Sachen Spielwitz macht den Spidersoft-Tables so schnell kein anderer Flipper etwas vor. Um so dringlicher erscheint es uns, daß Amiga Technologies jetzt nicht länger zögert und dieses tolle Game wie angekündigt noch vor Weihnachten für den regulären Verkauf freigibt.

Noch Zukunftmusik ist übrigens auch die erst ganz vorsichtig angedachte CD-Umsetzung; dasselbe gilt für den demnächst erscheinenden PC-Flipper "Pinball World", von dem ebenfalls eine Ausführung für das CD32 im Gespräch ist – und dieses Monster hat nicht weniger als 19 miteinander verbundene Tische! Ohne Silbermine am Rechner werden so bald also keine so feinen Silberkugeln mehr über den Screen flitzen… (mm)

Amiga Joker, November 1995, p.p.32-33

PINBALL MANIA
(SPIDERSOFT/21ST CENTURY ENTERTAINMENT)
FLIPPER-SIMULATION
86%
"SUPER"
Amiga Joker
GRAFIK
ANIMATION
MUSIK
SOUND-FX
HANDHABUNG
DAUERSPAß
78%
84%
78%
79%
86%
88%
VARIABEL
PREIS DM 69,-
SPEICHERBEDARF
DISKS/ZWEITFLOPPY
HD-INSTALLATION
SPEICHERBAR
DEUTSCH
2 MB
3/JA
JA
HIGHSCORES
ANLEITUNG


Pinball mania logo

Price: £29.99   Publisher: 21st Century   01235 851852

What is this? A new game from 21st Century? My, whatever can it be? Lawks a mussy, what a surprise, it is a new pinball bash and it is free with the new Amiga 1200, hurrah!

P Pinball mania inball eh? At the end of the day it is just a load of old balls isn’t it? And bumpers. And lights and flippers and ramps and noises and bonuses and pure, unadulterated, adrenalin-pumping fun-filled chaos. Isn’t it? Well that is what it is supposed to be, at any rate. Unfortunately, the best laid plans often do not come to fruition.
21st Century are old hands at the pinball game game, having churned out tons of them in the past. In fact you can almost imagine what it is like at one of 21st Century’s software development meetings.
"So what sort of game shall we start working on next then guys? Any suggestions?"
"Hey boss, I have got a great idea, how is about creating a pinball game"
"Wow, that is a great idea, let us get cracking and do it".
We may mock, but on the other hand computer pinball, if done properly, is great and 21st Century has certainly proved itself adept at the art, producing several extremely enjoyable ones in the past few years. Pinball Illusions, released at the beginning of this year, is a prime example of this, being a game which is adored by all and sundry here at CU Amiga Mag.

But enough of the history lesson, "what about the game in hand", I hear you scream? "Surely they cannot continue to flog the same old dead horse without the whip breaking?". Okay, okay, I am getting there. First up, a run down of what 21st Century have got on offer for us this time.

Tables Galore
The first table is dubbed Tarantula and, funnily enough, has a subtle but undeniably distinct arachnid theme to it (there is a humungous great spider from hell plonked right in the middle of the table, for starters). The web related activities of this domain include, just to offer a few examples, a Multibonus where you have to light up the WEB letters to notch up a welcome 20,000 points. Follow this up with a ball shot through the flashing WEB letters and you pick up a huge X2 bonus and one million luverly points. Drop down the Scare rail or the Poison slot to pick up assorted points galore and if you finally manage to spell out TARANTULA (no mean feat these babies are hard to reach) you notch up an earth-shattering 50,000,000 points.
And so it goes on with more and more targets to aim for to open up further point-scoring opportunities to push that total of yours into the multi multi-million bracket. The main attraction to head for, of course, is the multi-ball mode achieved by shooting the ball out of the FANG platform through the FANG escape (a task which is as hard as a very hard thing indeed). Not only is this an irritatingly difficult aim to achieve, but you only get a two-ball multi-ball which is a real let down. Surely the normal three-ball multi-ball would not have completely broken the memory banks?

If you are a bit of an arachnaphone, you can always go for a bit of correctional therapy in Jailbreak. Here a stern looking judge sits in judgement on your activities, while your balling antics can achieve the release or jailing of a suspect, start a riot or sentence a person to something particularly unpleasant. This table has got the unusual feature of a pair of flippers right in the middle which lets you aim for all those elusive bonus (not necessarily with any success, I might add).

For the footie fans there is a soccer themed table with football-associated bonuses such as fouls, goals, kick-offs, penalty shoot-outs and trophy targets to aim the ball for.

My personal favourite was the Jackpot table which is more inventively designed and features coolish bonuses like the Hi/Lo Roulette and Craps shots to go for, which were at least vaguely interactive if a little short-lived (after winning at Hi/Lo I would have preferred to carry on until I lost, for example).

The Bottom Line
I have deliberately left any personal opinions of the game until fairly near the end because, quite frankly, they are not particularly favourable. It is not that Pinball Mania is a particularly bad game or anything, but then neither is it particularly good – it falls slap bang into the realm of average. From a company that has so much experience in this genre, I really would have expected much better than what they have gone and put on offer here.

My main quibble is with the bottom flippers, talk about limp; most of the time they have about much life in them as a fart in a bottle, pathetically nudging the ball barely centimetres up the screen. Consequently, it is very difficult to get near the top end of the table where all the action is! To make matters worse, in my view, they are completely erratic – I believe in testing games thoroughly so I spent hours teeing the ball off from the exact same spot at the same angle on the flippers and the response was widely different nearly every time I tried it. Most times, as already mentioned, it was hardly worth the effort, but occasionally it would just shoot off at high speed for no particular reason that I could make out.

Some tables were better than others (I actually quite enjoyed the Jackpot table) but all were afflicted with the same maladies, as in lack of features and a rather flat, unrealistic feel to the gameplay. The music accompanying the whole experience is good but, unfortunately, the expected sound effects on bumpers and flippers are sadly absent. As I have said, Pinball Mania is not bad and the disk-swapping ration was perfectly acceptable, but I did come away feeling it was a bit of a let down, especially from a company with so much experience in this field.
Lucy Hickman

CU Amiga, November 1995, p.p.48-49

PINBALL MANIA
A500

A500+

A600

A1200

A1500

A2000

A3000

A4000

workbench version: 3.0+

number of disks: 2

RAM: 2 Mb

hard disk installable: no
 

graphics

sound

lastability

playability
 

79%

72%

74%

72%
 

OVERALL
An average pinball sim that lacks features.
 
75%