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Perfect General At the risk of breaking with tradition, spoiling the suspense and making the rest of this review redundant, The Perfect General is actually quite a splendid war-game. As mentioned proudly (several times) in the 90 pages of instructions, it's based on an acclaimed, manual war-game system. You know, the kind that bearded men die of old age before completing.

Sadly, as with so many others of its ilk, it still hasn't managed to get its act together in the presentation department. It takes a good 30 minutes to install on to two floppies and there's a fair amount of disk-swapping once you're up and running, though presumably the hard-drive option speeds things along no end.

Once in the game you'll find the graphics reasonably clear but extremely boring, and the sound restricted to a few plinks and some fairly dire samples when any unit fires on the enemy. In its favour the user interface is very well thought out, with hot keys for every command, although the game's tendency to quit out when you cancel a disk option can cause some snapped nerves.

'Perfect General' is Hard Disk installable OK, enough gripes about the front end. Where it scores highly is in the game itself. It's a standard taking-turns-to-move-the-icons-about-the-hexagonal-map affair, but the rules have been honed to a shiny and altogether satisfying point. It's an exciting, absorbing game. In each of the 14 scenarios, ranging from simple skirmishes to full-scale sieges, your job is to fight off the opposition and take control of various towns and cities. The various units you command have finely-balanced strengths and weaknesses and for added fun you can give the enemy a rather nasty surprise by instructing your chaps to return fire when hit or open up on any passing unit during the others' turn. Although the two-player mode is best, the Amiga plays a mean game itself, drawing an opponent profile at random from a large selection of cunning generals.

I loved this game. It's incredibly easy to grasp the rules, and hellishly good fun trying to outwit and outdo your opponent. The somewhat pedestrian pace of play is soon forgotten when the shells begin to fly and the chess-like combination of simple rules and deep strategy means tons of lasting appeal. Almost perfect.
Jon Pillar

Amiga Format, Issue 37, August 1992, p.70

The Perfect General
Ubi Soft * £34.99
  • Tremendously playable and easy to pick up.
  • More options than you could fit comfortably in a large shopping trolley.
  • It takes a while to think things through.
  • Looks aren't everything.
  • Very absorbing and has plenty of scenarios.
verdict: 82%


Nobody is perfect?

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Ganz so perfekt, wie es der Name vermuten ließe, war dieses QQP-Strategical in der amerikanischen Originalversion leider nicht. Aber nun hat UBI Soft den Digi-Feldzug ins Deutsche übersetzt, hier ein bißchen gefeilt, dort eine Grafik überarbeitet, und das Ergebnis...

Perfect General ...ist zwar immer noch nicht das perfekt Strategie-Game, aber im Vergleich zu den SSI- Fließbandproduktionen geradezu eine Wucht. Der UBI-General ist für ein bis zwei Bildschirm-Feldherren geeignet und hat 14 abwechslungsreiche Szenarios zu bieten, die von Wald-, Insel-, und Gebirgslandschaften bis zur Wüste vom El Alamein geographische Herausforderung jeder Art und Güte enthalten. Dabei geht es weniger um die Vernichtung des Gegners als um das Ergattern möglichst vieler Punkte. Noch ungewöhnlicher ist die Siegbedingung: Ein Szenario gilt erst dann als gewonnen, wenn man sich sowohl als Angreifer als auch (anschließend) als Verteidiger erfolgreich geschlagen hat!

Zu Beginn wird festgelegt, wer sich zuerst als Aggressor betätigen darf, danach gehen beide Seiten mit ihren Punkte-Konto auf Shopping-Tour und kaufen sich die benötigten Einheiten zusammen: Höhere Erhebungen schreien nach schweren Geschützen mit großer Reichweite, durch matschiges Gelände kommen leichte Panzer besser als schwere, bei einem gut eingebauten Straßennetz sind flotte Jeeps erste Wahl, und Minen haben im Krieg auch noch nie geschadet. Im Anschluß darf sich der Angreifer auf einer Übersichtskarte zwei Startpunkte aussuchen, um seine Truppen in „Stratego“-Manier abzusetzen. Sobald auch der Gegner seinen Krempel in Position gebracht hat, beginnt das große Verschieben. Per Maus, Joystick oder Tastatur jagt man Infanterie und Artillerie durch’s Gelände, solange die Bewegungspunkte reichen; es folgt die heiße Phase - nacheinander zeigt der Computer alle schußfähigen Einheiten am (scrollenden) mehrere Screens großen Schlachtfeld an und informiert über die zu erwartende Trefferquote, sie ist abhängig von der Sich- und Reichweite. Tja, und dann blitzt das Mündungsfeuer auf, stählerne Festungen verwandeln sich in qualmende Schrotthaufen, und falls man dabei eine Stadt erobert bzw. verteidigt hat, hagelt es die begehrten Siegpunkte. Als besonders lukrativ erweist sich übrigens das Vertreiben des Gegners aus einem neutralen Land, das dieser unverschämterweise angegriffen hat. Wer es sich leisten kann, darf auch zwischenrein mal Nachschub kaufen und strategisch günstig plazieren.

Von der Präsentation her ist der General leider bei weiten nicht so perfekt wie etwa „Battle Isle“ - das gilt für die relativ ärmlich wirkende Grafik, vor allem aber für den Sound (Puff! Puff!). Doch was Konzeption, Spielbarkeit und Handhabung angeht, kann das Game fast mit Blue Bytes Strategie-Knaller mithalten, in Perfect General stecken erstaunlich viele Details, übersichtliche Menüs, kommentierende Texttafeln und erläuternde Hinweise. Strategen denen es mehr auf die inneren Werte als den äußeren Glitter ankommt, dürfen also getrost in den nächsten Software-Shop einfallen... (C. Borgmeier)

Amiga Joker, May 1992, p.52

amiga joker
The Perfect General
Grafik: 38%
Sound: 23%
Handhabung: 70%
Spielidee: 71%
Dauerspass: 74%

Red. Urteil:
Variabel
66%
Preis: noch offen
Hersteller: QQP/UBI Soft
Genre: Strategie

Spezialität: Muß von Workbench gestartet werden, HD-Installation möglich, Modem-Option.


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Im letzten Mai veröffentlichte UBI Soft die Digi-Version eines amerikanischen Tabletops und stieß damit auf Anhieb in die vorderste Frontlinie der Sechseck-Strategicals vor. jetzt rollt der Nachschub!

Perfect General Die Datadisk versorgt ihren (Feld-) Herrn und Meister mit 15 brandneuen Szenarien aus dem umfangreichen Sandkasten-Fundus des zweiten Weltkrieges. Damit reicht das Aufgabenspektrum nun von der Invasion Siziliens bis zum Kampf um Charkow, beim eigentlichen Spielverlauf hat sich gegenüber dem Ur-Strategen allerdings rein gar nix geändert - womit die ausgesprochen langwierige Installation auf Diskette bzw. Festplatte also einmal mehr zwingende Vorschrift für den Elite-Offizier vor dem Screen ist. Aber keine Angst, im Spiel selbst funktioniert die Handhabung bzw. Steuerung dann sehr bequem und durchdacht.

Zunächst darf vor jeder Feindbegegnung eine eingängige Lagebeschreibung aufgerufen werden, anschließend wird die eigene Armee auf der scrollbaren Landkarte plaziert, wobei der Spieler bis zu einer festgelegten "Wertgrenze" unter diversen Einheiten frei wählen kann. Bewegung und Kampf des rundenweise strukturierten Spektakels hat man quasi sofort im Griff, doch Obacht: Erstens führt nur die Eroberung bestimmter Felder wie Brücken oder Städte zum Gewinn (wer glaubt, unbedingt den Gegner vernichten zu müssen, hat also mit Zitronen gehandelt...), und zweitens kommt der angehende Sieger nicht umhin, jede Szene zweimal durchzuspielen - nämlich auf beiden Seiten!

Zwar wird die genretypisch karge Optik, auch wenn man sie von beiden Seiten betrachtet, nicht eindrucksvoller, under der Sound klingt noch ebenso dürftig wie einst im Mai, aber was soll's? Das Original ist dennoch mindestens ein Drei-Sterne-General und den gleichen Rang muß man auch der aktuellen Szenario-Disk zuerkennen - selbst wenn die geforderten 69 Schuß Salut für eine allein nicht lauffähige Erweiterung ganz schön happig erscheinen. (jn)

Amiga Joker, March 1993, p.74