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Spieglein, Spieglein auf dem Screen:

Mindbender Logo

Einfallspinsel ist gleich Ausfallswinkel, oder wie war das doch gleich? Wer im Physikkurs gepennt oder Schiffeversenken gespielt hat, wird es bei Deflektor II nicht gerade leicht haben!

Mindbender Der erste Teil der Computerknobelei konnte vor gut anderthalb Jahren viel Lob einheimsen, da erscheint eine verbesserte zweite Version geradezu zwingend. Regierte bei Deflektor I noch die kalte Techno-Atmosphäre eines Laserlabors, so hat man sich diesmal für ein schmuckes Zaubererverlies entschieden. Ihr dürft dabei die Rolle des weisen Magiers Gregor McDuffin übernehmen, der dummerweise keine Kerkerschlüssel besitzt. Glück im Unglück: Es gibt ja noch den guten alten Zauberstrahl, sowie eine Heerschar kleiner Wichte mit drehbaren Spiegeln, um diesen zielgenau zu dirigieren.

Nun wäre es recht billig, den Zauberstrahl einfach nach obengenanntem Naturgesetz auf den Ausgang zu lenken, oder? Darum haben die Programmierer noch ein paar Hürden eingebaut: In jedem Raum stehen (tüktisch angeordnet) einige brodelnde Hexenkessel herum. Euer magisches Licht muß alle Teufelstöpfe atomisieren, bevor es den Ausgang öffnen kann. Um der Sache noch mehr Pep zu verleihen, wurden dem Programm zusätzlich Dutzende von Lichtweichen, Glühbirnen, Zauber-Ballons, Sensor-Bomben, Spezialwände, Granitzwerge und allerlei weitere Fantasy-Utensilien spendiert. Das knapp bemessene Zeitlimit tut dann das seinige, um eine gepflegte Hektik zu produzieren.

Die Programmierer von Deflektor II haben die Grundbestandteile des ersten Kapitels übernommen, mit vielen neuen, neckischen Ideen gewürzt und alte Schwächen ausgemerzt. So muß man sich bleistiftsweise nicht andauernd durch die ersten Levels spielen, da der Computer erkennt, an welcher Ebene man zuletzt gescheitert ist. Zu jedem (!) der hundert (!!) Level gibt es eine eigene Bestenliste für Solo- und Teamspieler, denn neuerdings darf man auch zu zweit (simultan) Spieglein verdrehen. In der Verkaufsversion wird auch ein Leveleditor enthalten sein, der jedoch bei unserem Testexemplar noch nicht lief, weshalb wir zu diesem Thema keine näheren Auskünfte geben können.

Deflektor II wurde mit sehr viel Liebe zum Detail programmiert (alleine der animierte Cursor ist schon eine Wucht!). Gleiches gilt für die sehr farbenfrohe Grafik, auch die zahlreichen Winzsprites sind - wo nötig - butterweich animiert. Was Musik und Soundeffekte angeht, ist das Spiel allerdings eher Schwach auf der Brust. Ein paar digitalisierte Jingles und Geräusche, mehr ist nicht geboten.

Deflektor II gehört zu den wenigen Computertüfteleien, die auf Dauer zu begeistern wissen: Es macht beinahe so süchtig wie das sowjetische "Tetris" oder das antiquarische "Boulderdash". Der Zwei-Spieler-Modus bringt zusätzlich Farbe ins Programm, auch wenn die Präzision der Joystick-Steuerung nicht mit einem Schweizer Uhrwerk oder eben den Maus - zu vergleichen ist. Trotzdem: Ein dickes Lob an die Programmierer! (Franke Matzke)

Amiga Joker, November 1989, p.11
(Note: Amiga Joker reviewed an early version of "Mindbender". At this stage it was called "Deflektor II")

Der Amiga Joker meint:
"Gremlin's Deflektor II bietet Knobel-Spaß pur: ein echter Sucht-Gaudi!"

Amiga Joker
Grafik: 64%
Sound: 32%
Handhabung: 76%
Motivation: 84%

Gesamt: 64%
Für Fortgeschrittene
Preis: ca. 64,- DM
Hersteller: Gremlin
Bezug: CSJ Computersoft
Auf dem Schacht 17
3203 Sarstedt 4
Tel.: 0 50 66 / 40 31

Spezialität: Im Hauptmenü können bereits durchspielte Level übersprungen werden. Extra Highscoreliste für jeden Level. Die Endversion wird zusätzlich über einen Leveleditor verfügen.



Mindbender Logo

Gremlin, Amiga £19.99
Mindbender G regorius Mc Duffin is a bird boffin who conducts experiments in his cellar. But instead of writing an adventure section for Zzap! He is attempting to redirect magic energy beams.

In each of fifty experiments a magician emits an energy beam which Mc Duffin attempts to guide into a receiver, using mirrors to deflect it. Various obstacles block the way and the beam must also be directed through cauldrons and onto lightbulbs to switch them on.

There are two ways of failing: running out of time or overloading (when the beam is directed back onto itself or the magician heat builds up).

Game options in this Deflektor sequel include a two-player mode and level designer.

Zzap! Issue 58 February 1990, p.74

Robin Hogg An aptly named game this one with its simple enough gameplay which rapdily turns horribly difficult. Like Deflektor the fist few screens are no sweat but they soon get really tricky. For puzzle game the graphics are great: when you consider their size they're very well done with some nice animation. So go on, forget the flashy licences and get this superb puzzle game.

Phil King Deflektor was one of my all-time favourite puzzle games, and while Mindbender isn't that different from the original, it certainly hasn't lost the incredible addictive gameplay. The most important addition is the level designer, although creating solvable screens requires some thought. The two-player mode is also fun – with both players trying to achieve the same thing it can get chaotic unless you tell each other what you're doing.

6 4
C64 owners shouldn't wait long to do some mindbending.
U P D A T E

PRESENTATION 82%
Humorously polished with good options.
GRAPHICS 65%
Good for the genre.
SOUND 60%
Tolerable tune and some neat effects.
HOOKABILITY 77%
Well judged difficulty level and practice option.
LASTABILITY 80%
Fifty levels and you can create your own.
OVERALL
77%
Deflektor fans will love it.