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Magic Marble logo

Der Titel läßt sofort die angenehmsten Erinnerungen auferstehen: ah, die gute alte Zeit, als „Marble Madness“ noch ein Renner war... Das neue Geschicklichkeitsspiel des deutschen Sphinx-Labels erinnert in der Praxis jedoch eher an den Oldie „Space Baller“.

Magic Marble Eine blaue Murmel muss sicher über frei im All schwebende schmale Ebenen dirigiert werden. Der Weg ist mit allerlei Symbolen bestückt, die neben verschiedenen unschönen Auswirkungen auch das Punkte- oder Finanzkonto aufstocken können. Trifft man ein bestimmtes Symbol, so kann zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten gewählt werden, wie das zusammengemurmelte Geld angelegt werden soll. Für 95 Dollar geht’s in den nächsten der insgesamt fünf Level, ab Dollar kann man den Punktestand nach oben aufstocken.

Magic Marble kann mit sehr ansehnlicher Grafik aufwarten, auch der verwendete Sound paßt ausgezeichnet zum Spiel und wirkt niemals störend. Einzig die Joystickabfrage ist nicht 100 Prozent befriedigend, aber wer etwas Zeit und Übung investiert, wird schon bald zum gewieften Meister-Murmler. Hier kommt der Trainingsmodus gerade recht; besonders da das dünne (mehrsprachige) Anleitungsheftchen nicht allzu aufschlussreich ist.

Fazit: Ein feines Geschicklichkeitsspiel, das zwar nicht zu den härten Amiga Drogen gehört, aber durchaus sucht-Qualität hat. (ur)

Amiga Joker, November 1989, p.18

amiga joker
Grafik: 68%
Sound: 72%
Handhabung: 64%
Motivation: 76%

Gesamt:
Variabel
70%
Preis: ca 69,- dm
Hersteller: Sphinx Software
Bezug: Kupke Computertechnik
Burgweg 52 A, 4600 Dortmund 1
Tel: 02 31/81 83 25-27

Spezialität: Einzige Zusatzfunktionen (z.B. Steine setzen, um Brücken zu bauen) werden über die Tastatur gesteuert. Als Zugabe enthält die Schachtel eine blaue Glassmurmel.