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Lords of war logo

Der Titel klingt zwar äußerst kriegerisch, aber tatsächlich handelt es sich bei diesem Game eher um eine Breakout-Variante in "mittelalterlicher" Verpackung.

Lords of war An jeder Bildschirmecke befindet sich eine Burg, die durch ein bewegliches Schild verteidigt warden muß. Das Schild läßt sich waagrecht und senkrecht (immer die Burgmauer entlang) verschieben, als Kügel dient makabrerweise ein Totenschädel! Ziel ist es, innerhalb eines vorgegebenen Zeitlimits die Mauern einer der anderen Burgen zum Einsturz zu bringen. Schafft dies niemand rechtzeitig, schaltet das Game automatisch auf "Schnellgang", bis das erste Schlößchen zertrümmert ist. Damit die eigenen drei Leben nicht allzuschnell futsch sind, kann man sein Schild per Druck auf den Feuerknopf "magnetisch" machen und den Schädel so besser in Schußposition bringen.

Die gut animierte Grafik ist nicht schlecht, ändert sich von Level zu Level aber kaum (immer anderer Fußboden), das Scrolling ist sauber. Die Soundeffekte sind, passend zum Atmosphäre, schön schaurig geraten – zeitweise ertönt eine dämonische Stimme aus dem Off. Über die Joystick-Steuerung kann man auch nicht meckern. Was gibt es sonst noch? En Menü mit zahlreichen Optionen (schneller, langsamer, etc.), Pausefunktion, Highscore-Liste. Das Spielprinzip ist nun nicht gerade das Neueste, aber die originelle Präsentation und die eingebauten Gags (besonders spaßig: in der Highscoreliste lauert ein sabbernder Gnom, der sich mit begeisterung den Finger absäbelt!) heben die Lords of War doch etwas vom üblichen Breakout-Einerlei ab. Immerhin... (wh)

Amiga Joker, April 1990, p.87

Amiga Joker
Lords of War
Grafik: 72%
Sound: 76%
Handhabung: 70%
Spielidee: 32%
Dauerspaß: 48%

Red. Urteil: 58%
Für Anfänger
Preis: noch offen
Hersteller: Digital Concepts
Bezug: noch offen
Spezialitat: Schlößchen zertrümmern darf man zu zweit oder alleine gegen den Computer. Einen Demo-Modus gibt es auch noch.