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Lucasfilm-Adventures haben ihren guten Ruf zu Recht, stets sind es technisch ausgereifte Spiele voller Phantasie und hintergründigem Humor. So auch der jüngste Streich des Star Wars Produzenten, der nun endlich auch in der Amiga Version vorliegt.

Loom Loom ist eine ganz eigene Mixtur; ein bißchen Adventure, ein Schuß Rollenspiel und jede Menge Atmosphäre! Schon der erste Blick in die voluminöse Box fördert eine Überraschung zutage: neben der Anleitung, dem unabdingbaren Zauberbuch und den drei Disketten lieft da eine Musikkassette. Darauf befindet sich die Vorgeschichte als astreines Hörspiel, komplett mit Musik, Dialogen, Geräuschen und einer theatralischen Frauenstimme als Erzählerin – selbstverständlich alles in deutsch, genau wie der Rest des Games. Die originelle Story berichtet vom Zeitalter der großen Gilden, insbesondere der Gilde der magischen Weber. Um dem Neid der übrigen Welt zu entgehen, haben sich die Weber einst auf die kleine Insel Loom zurückgezogen, wo sie nach ihren strengen Sitten und Gebräuchen leben. Doch die Idylle steht kurz vor dem Zusammenbruch: Weil die Ältesten seit Äonen keine Neuzugänge auf ihrem Eiland dulden, sind die Weber praktisch unfruchtbar geworden; ihre Kinder kommen meist tot zur Welt. Zu allem Überfluß wurden kürzlich auch noch sämtliche Einwohner in Schwäne verwandelt, allein der 17jährige Bobbin Threadbare entging diesem Schicksal. Jetzt liegt die Zukunft der Weber in den Händen des Knaben – eine märchenhafte Odyssee beginnt...

Loom Der Spieler steuert Bobbin mit der Maus durch die Fantasy-Welt, im Gegensatz zu früheren Lucasfilm-Spielen kommt Loom vollkommen ohne Worteingaben aus. Auch werden hier keine Gegenstände aufgesammelt und weiter verwendet, das einzige Hilfsmittel zur Lösung der Rätsel ist Bobbins magischer Webstab. Mit diesem unscheinbaren Knüppel kann man nämlich ganz prächtig zaubern, die passenden Sprüche wollen allerdings erst im Verlauf des Spiels erlernt werden. Und noch eine Neuerung: In Loom kann man praktisch nicht sterben! All das kommt dem Spielfluß sehr zugute, die Wanderschaft durch die herrlich stimmungsvollen Grafiken saugt einen förmlich in die Geschichte. Der Nachteil bei der Sache ist, daß leider selbst unbedarfte Abenteurer das Game in zwei bis drei Sitzungen durchspielen können.

Dennoch ist Loom ein echtes Erlebnis, das sich eigentlich kein Computer-Spieler entgehen lassen sollte, allen voran die Neulinge im Adventure-Geschäft. Eine wunderschöne Geschichte, in Verbindung mit einfachster Handhabung, wunderbaren Musikstücken und sauber animierten Bildern (samt jeder Menge optischer Gags) machen Loom zu einem der sehens- und Spielenswertesten Games überhaupt. Lediglich gegen Ende wird die Geschichte ein kleines Bißchen langatmig, da dann die „Film-Szenen“ auf die der Spieler keinen Einfluß hat., etwas überhand nehmen. Ansonsten ist es wirklich zu schade, daß das Vergnügen so kurzes ist! (ml)

Amiga Joker, October 1990, p.79

Der Amiga Joker meint:
"So schön Können Computer-Märchen sein - Loom ist bezaubernd!"

amiga joker
Loom
Grafik: 79%
Sound: 79%
Handhabung: 94%
Spielidee: 88%
Dauerspass: 46%
Preis/Leistung: 65%

Red. Urteil:
Für Anfänger
82%
Preis: ca 76,- dm
Hersteller: Lucasfilm/Rainbow Arts
Bezug: Playsoft

Spezialität: Passwortabfrage, 10 Speicherstände pro Extra-Disk. Drei Schwierigkeitsgrade sind anwählbar, im Expert-Level wartet eine besondere Schluss-Animation. Wer 1MB besitzt, bekommt mehr Animationen und Sound.



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Lucasfilm/US Gold, Amiga £29.99

Loom Okay, okay, I'm a bit late with this one - well you do want a thorough review don't you? Not the five minute jobbies offered by other, inferior mags?
Written by ex-Infocom man, Brian Moriarty, Loom presents you with another of Lucasfilm's animated graphic adventures in the tradition of Maniac Mansion and Indiana Jones. The main difference, though, is that Loom uses a unique musical interface to aid puzzle solving.

You are Bobbin, a member of the Guild of Weavers: a secluded race who actually weave the fabric of reality to create spells. They do this by the use of a staff, or distaff, which utilises short musical pieces to effect the spell.
The highly original, and rather involved storyline, culminates in the prospect of you, Bobbin, a 17-year old Weaver, having to solve the mystery of the disappearance of the whole Weaver race. Can you prevent the chaos which will surely follow?

Loom Clues and objects are found by searching the screen with the mouse. When the cursor sweeps through a designated area a small cameo picture appears at the bottom of the screen. Click once to keep it there and click on the cameo to access any information it may contain. I do have reservations about collecting clues in this way but I must say that Lucasfilm's system works fine.
However, the game is centred around its musical interface which is innovative and brings a new dimension to computer games. To 'weave' the spell for opening, for example, you must type in the four required notes, via the keyboard. Type the correct sequence and the spell is initiated. You'll have lots of fun trying out different combinations of spells on unlikely objects.

The game comes with three levels of difficulty, which all affect how much help you are given with the musical interface. I'd certainly recommend Expert Level as you'll get the most out of the game this way - not to mention a bonus animation sequence.
Loom may be criticised for being too easy, especially for the money you're paying. This is a fair comment but Loom is a wonderful experience. Graphically and aurally excellent coupled with the superb scene setting cassette that's included, Loom manages to exude a refreshing innocence reminiscent of the classic Disney films. Sit back and let it flow all over you.

Zzap! Issue 70, February 1991, p.42

Atmosphere
93%
Puzzle factor
82%
Interaction
81%
Lastability
73%
Overall
83%