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Golf war schon immer als Freizeitbeschäftigung für Millionäre verschrien - jetzt gießt U.S. Gold noch Öl ins Feuer: Für ihre Umsetzung der bereits klassischen PC-Sportsimulation braucht man tatsächlich eine sündteure „Luxus-Freudin“!

Links Amiga-Golfer ohne Festplatte können sich das Weiterlesen schonmal sparen, denn ohne 1 MB RAM plus Festplatte oder ersatzweise 3 MB RAM (!) muß der digitale Schläger in der Tasche bleiben. Aber selbst das ist bloß die Mindest-Konfiguration – damit die Bälle so richtig das Fliegen lernen, wäre darüberhinaus nocheine Turbo-karte angebracht. Ein kleines Trost-pflaster: Auf dem 3000er läuft das Spiel beinahe schon zu schnell…

Aber was soll’s, wer hätte gedacht, daß dieses Game überhaupt umgesetzt werden könnte? Und wenn es erstmal installiert ist, stehen dem Amigianer wahrhaftig alle Optionen der PC-Version offen: Das Schlagen auf der Driving Range läßt sich noch genauso üben wie die Feinarbeit beim Putten. Der Profi hingegen wählt gleich seine Schläger und einen der drei Schwierigkeitsgrade, um dann mit den maximal sieben Mitstreitern Richtung Platz zu traben. Und zwar du dem einen Platz – andere Kurse sind ebensowenig vorhanden wie Computergegner. Schon am PC mußte man für Abwechslung teuer bezahlen (pro Kursdisk rund 50 Bälle), auch für den Amiga werden demnächst die ersten Zusatzdisks erscheinen.

Links Im Gegenzug sind die Geländeformationen bei Links absolut realitätsgetreu, praktisch jedes Hügelchen und jeden Regenwurm findet man an seinem angestammten Platz! Aussehen tut’s auch toll, dank HAM-Modus ist fast kein Unterschied zur VGA-Grafik festzustellen. Den äußeren Glanz erkauft man sich allerdings mit einem unglaublich langsamen Grafikaufbau: Bei maximalem Detailgrad verstreichen vier bis fünf Minuten, ehe das Bild endgültig steht. Und dieses Drama fängt bei jeder Rotation des Platzes und bei jedem Mitspieler von neuem an, da dauert so manche Partie länger als in Wirklichkeit.

Man kann natürlich auch auf die Abbildung jedes einzelnen Grashalms verzichten, dann bewegen sich die Umbau-Pausen in einem durchaus vertretbaren Rahmen. Nicht zu ändern ist aber, daß die an sich gut gemachte Maussteuerung den verschiedenen Amigas nicht optimal angepaßt wurde: Entweder es geht zu langsam (normaler 500er) oder zu schnell (3000er), nur dazwischen (Turbokarte) klappt die Bedienung so, wie es sein soll. Die Sounduntermalung geht in Ordnung, auf dem Platz selbst gibt’s aber nur die üblichen FX. Uneingeschränkt positiv fallen dagegen die unglaubliche Optionsvielfalt auf. Die Grafiken bieten wirklich tausenderlei Details (Wald, Wasser, Häuser) und die technische Ausgestaltung ist bis ins Letzte überlegt.

Im Prinzip muß man Links am Amiga also ähnlich einordnen wie „PGA Tour Golf“ - ein weiterer Porsche in der Golf-Klasse. Nur Geduld oder genug PS, äh MHz unter der Haube sollte man halt haben! (mm)

Amiga Joker, July 1992, p.80

amiga joker
Links
Grafik: 80%
Sound: 62%
Handhabung: 58%
Spielidee: 72%
Dauerspaß: 66%
Preis/Leistung: 60%

Red. Urteil: 68%
Variabel
Preis: ca 99,- dm
Hersteller: Access/U.S. Gold
Genre: Sport

Spezialität: Drei Disks, mindestens 1 MB RAM und Festplatte oder 3 MB RAM nötig. Englische Anleitung, Save-Option vorhanden.


Links logo - Bountiful Course Golf

US GOLD * £17.99 * Hard drive only * Requires original Links program

Links bountiful course golf This is the first in a series of planned Links add-on disks, and it's an excellent starter if you're thinking of building a collection. There are many good views, right from the first hole which shows the rolling fairways, bordered by a road with a white picket fence. The backgrounds depict the Wasatch mountains (part of the Rockies) on a slightly overcast day.

A new feature of all the Links add-ons is the upgrade included for the original Links games system: now it does its screen redraw secretly, saving time. On-screen messages in the corner tell you the redraw is occurring. There's also an improved wind indicator which is easier to read. The whole lot is dead easy to install and upgrade: it's all automated and virtually idiot-proof.

The Bountiful course is fairly difficult, but supplied in the packaging is an original Bountiful scorecard, showing the layouts of each hole in detail. This comes in useful when you're dealing with Bountiful's trickier holes.
Neil Jackson

Verdict: 88%

Amiga Format, Issue 38, September 1992, p.85


Links Datadisk

Links logo - Bountiful Course Golf

Digi-Golf macht Spaß - vor allem, wenn der Schläger Links heißt, der Caddy ein leistungsfähiger Turbo-Amiga ist und am ersten Loch ein wunderschöner Zusatzkurs auf den Spieler wartet!

Links bountiful course golf Die Qualitäten von Links in allen Ehren, doch etwas dreist war es schon, das Originalprogramm nur mit einem einzigen Kurs auszustatten. Immerhin hat sich Access Software mächtig beeilt, den Nachschub auch am Amiga so schnell wie möglich ins Rollen zu bringen, offensichtlich will man dabei zumindest annähernd dieselbe Reihenfolge einhalten wie bei der PC-Version. Tatsächlich wogten die Edelgräser des Firestone Country Clubs und das Bountiful Municipal Geländes nämlich bereits vor über einem Jahr schon auf den DOSen-Monitoren; letzteres ist ab sofort auch für die "Freundin" erhältlich. Für die nächste Zukunft stehen dann noch die Club-Äcker von Bayhill, Barton Creek, Pineburst und Hyatt Dorado Beach auf den Ankündigungslisten.

Der Bountiful-Kurs lieft am Ausläufer der Wasatch-Bergkette in der Nähe eines großen Salzsees. Detailversessen, wie Links-Grafiker nun mal sind, haben sie dieses Panorama ebenso berücksichtigt wie die exakten Ausmaße und Eigenheiten des Platzes selbst. Das landschaftlich abwechslungsreiche und sehr hügelige Gelände wird von Baumgruppen aufgelockert und von geteerten Wegen durchkreuzt, was das Golfen natürlich etwas erschwert. Außer Wasser, Sandbunkern und viel Gras befindet sich auf der Disk auch ein Update für das Hauptprogramm, mit dem anscheinend kleinere Bugs ausgebügelt werden, die das Original noch enthielt. Im Unterschied zum diesem muß die Datadisk auch unbedingt auf Festplatte installiert werden - ob es am Ende daran liegt, daß das gute Stück mit 59,- DM genau zehn Mark mehr kostet als seinerzeit am PC?! Tja, es ist schon wieder etwas teurer geworden, einen besonderen Geschmack zu haben... (pb)

Amiga Joker, October 1992, p.85


Links logo - Firestone Country Club

US GOLD * £17.99 * Hard drive only * Requires original Links program

Links Firestone Country Club The Firestone add-on course is set at the Firestone Country Club, in Akron, Ohio. Filmed on a beautiful clear day in the autumn, Firestone looks as gorgeous as it plays. The trees are all resplendent in their golden brown autumn colours, providing a wealth of stunning displays.

Firestone is slightly easier to play than Bountiful - most of the greens are visible from the tees but that doesn't make it any the less interesting – it will take a while to master, just like the real thing. The third hole is a tight right-hand dog-leg (and the pin is totally obscured by trees), and there's a nasty stream running right across the fairway just short of the hole. If you haven't heard Links' 'wet plop' sound effects yet, this is where you'll most likely catch it.

As with Bountiful, Firestone includes an upgrade to the original Links program. Also included is a scoresheet from the Firestone course – with all the holes displayed very clearly. If you already own Links, Firestone is an excellent choice if you're looking for impressive visuals.
Neil Jackson

Verdict: 89%

Amiga Format, Issue 38, September 1992, p.85