Bring me to the main page   Bring me to the reviews index

Home alone logo

Im Kino war Kevins Gangsterjagd noch ein Reißer, die PC-Versoftung enttäuschte auf der ganzen Linie. Die Amiga-Umsetzung hält sich exakt ans Vorbild – leider ans falsche!

Home alone Genau wie auf der MS-Dose fängt alles vielversprechend mit digitalisierten Filmbildern an, die kurz in die Handlung einführen: Kevin sitzt alleine zuhause, weil ihn seine Eltern vergessen haben, als sie in den Urlaub geflogen sind. Draußen schleichen zwei Einbrecher herum, die der clevere Knirps mit selbstgebastelten Fallen verjagen will: In der ersten Spielphase rennt er joystickgesteuert durch die diversen Räume (Küche, Bad, Eingangshalle), klaubt blinkende Gegenstände auf (Druck auf F1) und plaziert sie dann an ebenfalls blinkenden Stellen an Wand und Boden (Druck auf F3). Nach etwa fünf Minuten beginnt die zweite Phase, in der die Einbrecher den armen Jungen durchs Haus jagen. Weil jede Berührung mit ihnen tödlich ist, muß Kevin so geschickt flüchten, daß die Unholde in möglichst viele seiner Fallen tappen, was den verbrecherischen Energiehaushalt irgendwann zum Erliegen bringt. Freilich ohne in die eigenen Hinterhälte zu geraten.

Nicht nur, daß sich die schlichte Handlung beständig wiederholt, das Game wird auch noch ziemlich bescheiden präsentiert: Das horizontale Scrolling ruckelt kräftig, zwischen den einzelnen Räumen wird öfters nachgeladen, sämtliche Animationen sind von der kärglichen Sorte und die (gottlob abschaltbare) Begleitmusik geht bald auf den Keks. Last but not least ist die Steuerung mit ihrem andauernden Wechsel zwischen Stick und Keyboard auch nicht gerade das Gelbe – Home Alone würde jeder vernünftige Einbrecher liegen lassen... (C. Borgmeier)

Amiga Joker, February 1992, p.99

Amiga Joker
Home Alone
Grafik: 64%
Sound: 43%
Handhabung: 49%
Spielidee: 45%
Dauerspass: 27%
Preis/Leistung: 40%

Red. Urteil: 31%
Für Anfänger
Preis: ca. 69,- DM
Hersteller: Capstone
Genre: Action

Spezialität: Zwei Disks, Code-Abfrage, deutsche Anleitung.