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Die alten Rittersleut

Fred logo

Action Games im Stil des guten alten "Barbarian" sind ja nun beiliebe nichts Neues auf dem Amiga – aber wenn der Hersteller Ubi Soft heißt, lohnt es sich fast immer, einen Blick darauf zu werfen!

Fred Aber zuerst natürlich die übliche Vorgeschichte: Freds Angetraute wurde von Ultimor entführt; der ist dummerweise auch noch Herrscher über alle finsteren Gestalten der Gegend! Aber Fred ist schließlich ein ganzer Held und macht sich, mit Schwert und Wurfmessern bewaffnet, auf, um seine Gattin zu befreien. Sein Weg führt durch einen finsteren Wald, wo Zwerge, Schlangen und Riesenvögel hausen. Die Viecher wechseln gelegentlich, nach einiger Zeit begegnet man z.B. Untoten und Geistern.

Die Grafik ist sehr detailreich und vor allem witzig und originell gemacht, schon das gelungene Intro ist sehenswert. Der Sound besteht aus einer mittelmäßigen Musik und guten, abwechslungsreichen Effekten. Der Hammer bei diesem Spiel ist aber die Steuerung: Die Programmierer haben den Joystick mit soviel Funktionen ausgerüstet, wie noch niemand vor ihnen! Man kann in alle Richtungen schießen, sich ducken oder drehen, springen, rollen und in der Ebene vor und zurück laufen. Diese enorme Vielfalt an Möglichkeiten führt (anfangs) auch zu etlichen Fehlsteuerungen.

Nicht so schön bei diesem Game sind das Ruckel-Scrolling, das Fehlen von Highscores (genauer: es gibt gar keine Punkte) und ein paar unfaire Stellen; ansonsten ist Fred ein nettes Actionspiel mit einem Hauch Adventure. (mm)

Amiga Joker, April 1990, p.44

Der Amiga Joker meint:
"Ubi Softs Ritter können sich immer sehen lassen: Sir Fred ist Action-Spaß mit einem Schuß Adventure!"

Amiga Joker
Fred
Grafik: 78%
Sound: 72%
Handhabung: 65%
Spielidee: 61%
Dauerspaß: 71%
Preis/Leistung: 70%

Red. Urteil: 71%
Für Fortgeschrittene
Preis: ca 69,- dm
Hersteller: Ubi Soft
Bezug: Gamesworld

Spezialität: Vor dem Spielen in der Anleitung den Part über die Steuerung lessen! Sich abrollen bringt einen übrigens schneller vorwärts als gehen.