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Western von Gestern?

Fort Apache logo

„Rorke’s Drift“ war nichts, „Cohort“ war gar nichts, und die seither erscheinen Strategicals von Impressions waren dermaßen mies, daß wir uns den Test gleich gespart haben. Und jetzt kommt’s: Ihr neuestes Werk ist gar nicht mal sooo mies!

Fort Apache Dabei gibt es wieder nur viele Soldater, viel Mausklicke und ein bißchen Strategie. Man befehligt diesmal eine Spezialeinheit der U.S. Kavallerie und darf sich mit Viehdieben, Indianern und sonstigen Gunlaws rumärgern.

Man kann seine Comwboys sowohl einzeln als auch in der Herde steuern, die zu Fuß oder mit dem Pferd los schicken und mit allerlei Waffen (Degen, Pistolen, etc.) kämpfen lassen. Wundersamerweise werden hier nicht bloß mehr Statistiken denn je und ziemlich großes Aktionsgebiet offeriert, sondern sogar ein paar wirklich brauchbare Missionen! Eisenbahnen, Siedlertrucks und Farmen gilt es zu schützen – dabei sollen die eigene Kuhjungen gleichzeitig auch zu fähigen Soldaten heranreifen (Beförderungen). Die Kampfsteuerung wurde weitgehend „entkrampft“, die Benutzerführung ist generell etwas logischer geworden, und sogar die Mauszeiger kann nun halbwegs vernünftig bewegt werden. Wow!

Aber ehe ihr uns jetzt Fort Apache für ein rundum gelungenes Spiel haltet, seien schnell die Schwachpunkte aufgezählt. Grafik und Sound haben sich nur unwesentlich geändert bzw. Verbessert, die Benutzerführung könnte getrost noch logischer sein und die deutsche Übersetzung der Screentexte spricht teilweise mit gespaltener Zunge. Trotzdem: Wenn das so weitergeht, müßte das nächste Impressions-Game ja praktisch schon richtig was taugen. (mm)

Amiga Joker, January 1992, p.?

amiga joker
Fort Apache
Grafik: 50%
Sound: 44%
Handhabung: 42%
Spielidee: 50%
Dauerspass: 44%
Preis/Leistung: 40%

Red. Urteil:
Für Fortgeschrittene
44%
Preis: ca 89,- dm
Hersteller: Impressions
Genre: Strategie

Spezialität: Spiel in deutsch, der beste (historische) Teil der Anleitung ist aber englisch.