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Wer suchet, der findet...

Final command logo

Was ein echter Abenteurer ist, der findet sich im Jahr 2005 genausogut zurecht wie im finstersten Mittelalter: Ubi Softs neue Adventure katapuliert uns zur Abwechslung mal wieder in einer weit entfernte Zukunft.

Finalcommand Wissenschaftler haben einen Teletransporter entwickelt, mit dem man blitzschnell von einem Planeten zum andern reisen kann. Aber durch einen mysteriösen Unfall wird auf Ipsos III just jene Fabrik zerstört, in der am Prototyp des Teletransporters gebastelt wird. Also wird das Raumschiff Zentaur losgeschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Als dann aber der Funkkontakt abreißt, ist es allen klar: Das ist ein Job für Agent YG 30! Der darf sich jetzt auf die Socken machen, um wenigstens die Datenbänke des Super-Teleporters zu retten...

Die Bilder der zu erforschenden Räume nehmen fast den ganzen Screen ein, sämtliche Aktionen wie ein- bzw. ausschalten von Geräten etc. werden dort direkt per Mausklick erledigt. Viel zu tun ist allerdings nicht: Praktisch das ganze Spiel besteht aus dem Absuchen der Grafiken nach verwendbaren Gegenständen. Einige davon können benutzt werden (Laserpistole, telepathischer Helm), andere liegen bloß zur Zierde rum. Auf die Dauer ganz schön langweilig!

Die Grafik ist fein gezeichnet, nur die unglückliche Farbwahl erschwert häufig das Suchen. Das Game eignet sich vor allem für Anfänger, die durch die herrlich unkomplizierte Maussteuerung und die simplen Rätsel einen schnellen Einstieg ins lustige Adventure-Leben finden. (C. Borgmeier)

Amiga Joker, July 1990, p.?

Amiga Joker
Final Command
Grafik: 71%
Sound: 70%
Handhabung: 81%
Spielidee: 58%
Dauerspass: 52%
Preis/Leistung: 49%

Red. Urteil: 57%
Für Anfänger
Preis: ca. 89,- DM
Hersteller: Ubi Soft
Bezug: Rushware

Spezialität: Auf der Programmdisk können bis zu drei Spielstände abgespeichert werden. Ach ja: Hin und wieder lockern Animationssequenzen die fade Suche etwas auf.