Bring me to the Main Page   Bring me to the Reviews Index

Dyter-07 logo

RELINE £19.99 * Joystick and Keyboard
T hey have never been noted for original software, reLINE, and to be frank this is Choplifter with knobs on. If you're unfamiliar with the aged coin-op and its multiple conversions, the aim is to guide a helicopter across horizontally-scrolling landscapes, blasting everything that moves, and buildings that don't. Prisoners, released from the derelict constructions, are collected for return to base.

In Dyter 07, the little prisoners are replaced by equally little scientists who, upon repatriation, busy themselves building new weapons to bolt onto your chopper, such as shields, multi-way shots, missiles and soon. Another twist is that the chopper carries a small tank for land-based battle plus an amphibious craft for aquatic attacks. Destroy all the robot enemies specified by the radar and you can exit this landscape to the next. And that's about yet lot.

The sound and graphics maintain an amateur status throughout, and there's precious little to get the grey cells into gear. The action is predictably hectic and moderately entertaining at first, but the invariant and incessant blasting action just grows ever more weary.
Steve Jarratt
GRAPHICS 4 / SOUND 3 / INTELLECT 1 / ADDICTION 4 / OVERALL 47%

Amiga Format, Issue 11, June 1990, p.59


Dyter-07 logo

In grauer Vorzeit, als der C64 noch nicht als elektronischer Brotkasten, sondern als reinrassige Spielmaschine galt, sorgte ein Action-Game namens „Choplifter“ für Furore. Die Jungs von “ReLine” haben ein gutes Gedächtnis: Mit gleichem Spielprinzip, aber mächtig aufgepeppter Grafik soll der Erfolg nun wiederholt werden.

Dyter-07 Für all emit weniger gutem Erinnerungsvermögen sei hier kurz erklärt, worum es geht: Unter ständigem Beschuß muß sich der Spieler mit einem Hubschrauber in Feindesland vorwagen, landen, befreundete Soldaten retten und diese wieder in der heimischen Basis abliefern – wofür es dann Bonuspunkte hagelt! Die Spielidee hat in den Jahren kaum an Reiz verloren, besonders wenn die Umsetzung so gut gelungen ist wie hier: Allein der Vorspann verdient schon einen Hit-Joker! Zu einer fetzigen Titelmelodie flitzen Kugeln im Takt über den Bildschirm, um sich dann zu hübschen Mustern zu formieren – absolut sehenswert!

Im eigentlichen Spiel fliegt man mit einem fein animierten Helikopter über ein tropisches Inselparadies, dessen Berge, Sandstrände und Vulkane von einem Haufen außerirdischer Roboter bevölkert sind. Wie das? Nun, aufgrund der großen Abrüstungsbestrebungen aller Nationen wurden nahezu alle Waffen der Erde verschrottet, weshalb die Aliens unlängst mit ihrer Invasion leichtes Spiel hatten. Gäbe es da nicht zufällig noch den Kampfhubschrauber Dyter 07 samt mutigem Piloten (Du, wer sonst?), der Menschheit wäre ein trauriges Schicksal beschieden! So jedoch lassen sich die anfänglich 12 Roboter prima vernichten, indem man seine Mühle landet und seinerseits einen mobilen Kampfroboter (gehört zur Grundausstattung jeder anständigen Wunderwaffe...!) auslädt. Mit dem Gerät düst man sodann über die Insel und ballert die feindlichen Blechkerle in Schutt und Asche!

Ehe man zu dieser großen Aufräumaktion startet, sollten tunlichst alle kleinen Männchen aufgesammelt werden, die verschreckt durch die Gegend irren. Immerhin handelt es sich dabei um hochkarätige Wissenschaftler, die sich, sobald man mit ihnen auf der Basis landet, aus lauter Dankbarkeit sofort in die unter Geschoße verziehen, wo sie die schönsten Extrawaffen für den Hubschrauber und Kampfroboter zusammenbasteln. Im obersten Stockwerk hingegen kann der Energievorrat aufgefrischt werden. Gut bestückt mit Lenkraketen, Streufeuer, Flammenwerfer und ähnlichem, ist es ein leichtes, alle Robbis zu erledigen. Dann öffnet sich ein Vulkan, man rauscht hinein und begegnet am Ende eines Tunnels dem obligaten Riesen-Endmonster, das es durch gezielte Schüsse zu vernichten gilt. Im nächsten Level geht es dann mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad weiter...

Dyter 07 ist schon ein tolles Game: Kunterbunte Grafik, herrliche Animationen und Effekte, soweit das Auge reicht! Der Sounddesigner Karsten Obarski hätte für seine Leistung eigentlich eine goldene Schallplatte verdient, so packend und mitreißend ist seine Musikuntermalung. Tja, wären doch alle Action-Games so schön, wie wunderbar könnte das Testerleben sein...! (Carsten Borgmeier)

Amiga Joker, February 1990, p.16

Der Amiga Joker meint:
"Hut ab vor Dyter-07: So und nicht anders muß Helikopter-Action aussehen!"

Amiga Joker
Dyter 07
Grafik: 87%
Sound: 93%
Handhabung: 75%
Motivation: 81%

Gesamt: 84%
Für Fortgeschrittene
Preis: ca. 59,- DM
Hersteller: ReLine Software
Bezug: Rushware
Bruchweg 128-132
4044 Kaarst 2
Tel.: 0 2101/60 70

Spezialität: Zwei Disketten; bevor man in den Vulkan-Schacht düsen darf, wird ein Farbcode abgefragt.