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Wer sucht ein Actionspiel, bei dem garantiert kein Streß aufkommt? Eines, das war auch ein paar Strategieelemente enthält, aber trotzdem praktisch keinerlei Ansprüche an den Spieler stellt? Wir haben ihn gefunden, den Mega-Hit für Freunde gepflegter Langeweile!

Dark century Ferne Zukunft. Auf Planet Nr. 24 rebellieren die Arbeitssklaven in der Rüstungsfabrik und programmieren die Panzer auf ganz böse um. Der Spieler ist der Weltraumpolizist, der alles wieder heil machen muß. Sonst: Weltuntergang, was habt Ihr denn gedacht?

Schon nach wenigen Spielminuten ist es sonnenklar, warum die Jungs auf Nr. 24 so sauer sind: Ihr Planet besteht aus einer nahezu leeren, dunkelblauen Fläche, auf der es außer Panzern, Energieblasen und dem ewig gleichen Düdelsound nichts gibt. Nichts. Immer dieselbe Einheitsgrafik, immer derselbe Einheitssound und immer derselbe Spielablauf. Ach ja, der Spielablauf: Es gibt sechs (Miniatur-) Panzer, von denen man eine beliebige Zahl (zwischen eins und fünf) für sich reservieren kann, die restlichen sind dann die bösen Panzer. Die eigenen, guten, müssen die fremde, bösen abschießen. Manuell per Joystick gesteuert oder automatisch. Was die eigenen Panzer im Automatikmodus so machen, läßt sich über Icons programmieren. Diese (leicht erlernbare) Panzerprogrammiererei ist das einzig Interessante an dem Game; sie motiviert den Spieler zumindest solange, bis er gemerkt hat, daß nach dem mühelos errungenen Sieg wieder von vorne anfängt. Dark Century? Very dark century! (od)

Amiga Joker, September 1990, p.84

Amiga Joker
Dark Century
Grafik: 29%
Sound: 13%
Handhabung: 68%
Spielidee: 27%
Dauerspass: 10%
Preis/Leistung: 11%

Red. Urteil: 16%
Variabel
Preis: ca. 85,- DM
Hersteller: Titus
Bezug: Leisuresoft

Spezialität: Zwei-Spieler-Modus (gegeneinander, Splitscreen). Mäßige deutsche Anleitung. Bis zu 10 vorprogrammierte Panzer können abgespeichert werden.