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Count Duckula logo

Wert seine Samstagnachmittage vor der Glotze verbringt, kennt ganz bestimmt Graf Duckula. Und weil das vermutlich gar nicht so wenige sind, gibt es die vegetarische Vampir-Ente jetzt auch als Billigspiechen.

Count Duckula In einem Jump & Run Game der simpelsten Art durchsucht der adelige Erpel eine Pyramide nach dem magischen Saxophon. Dazu stehen ihm exakt zehn Minuten zur Verfügung, wobei für jede Feindberührung etwas zeit abgezogen wird. Es kreuchen Mumien, Fledermäuse und die Jungs von der Crow-Gang durch's Grabmahl, und allesamt müssen sie von unserem Grafen übersprungen werden. Unterwegs sammelt man Schlüssel und ein paar andere nützliche Gegenstände ein, außerdem erhält man Schützenhilfe von Igor (Extra-Zeit) und Nanni (macht auf ihre charmante Art Wege frei). Weil das vermutlich selbst den Programmierern ein bißchen zu dürftig war, gibt es auf der Disk noch ein zweites Spiel: "Snap" ist ein Reaktionstest, wo auf einer geteilten Rolle die halbierten Helden richtig zusammengesetzt werden sollen. Prädikat: besonders einschläfernd!

Die eher schlichte Grafik ist immerhin schön bunt, die Animationen sind flott, aber etwas verschwommen. Gescrollt wird nicht, lediglich umgeschalltet – das aber in beachtlicher Geschwindigkeit. Beim Sound hat man die Wahl zwischen einer nervtötenden Version des Duckula-Themas oder reichlich dürftigen FX. Die Steuerung ist sogar gelungen, aber was hilft es? Count Duckula ist schlicht und ergreifend langweilig! Naja, vielleicht für ganz, ganz junge Enten-Fans – so bis maximal zehn Jahre... (ml)

Amiga Joker, December 1990, p.42

Amiga Joker
Count Duckula
Grafik: 57%
Sound: 46%
Handhabung: 71%
Spielidee: 30%
Dauerspaß: 28%
Preis/Leistung: 37%

Red. Urteil: 33%
Für Anfänger
Preis: ca. 39,- DM
Hersteller: Alternative Software
Bezug: Leisuresoft

Spezialität: Die mehrsprachige Anleitung versteckt sich auf der Rückseite des Covers. Keine Highscores, keine Save-Funktion, aber Pause- und Abbruchtaste.