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Warum ist das Schicksal bloß so grausam zu Spieltestern? Der Tag hatte wirklich gut angefangen – dann kam dieses Game daher, und schon war die Laune wieder im Keller...

Burger man Das Spielprinzip von Burger Man ist fast so alt wie die Erfindung des Sesambrötchens: Ein kleines Männchen muß einen (Ham-) Burger zusammensetzen, dessen Einzelteile über mehrere Plattformen verteilt sind. Das tut es durch simples Drüberlaufen. Ja. Achso, Gegner schleichen auch noch rum. Die würstchenförmigen Wichte verdienen diesen Name aber eigentlich gar nicht, weil... also dermaßen dämliche Gegner hat man wirklich selten gesehen! Und das war es leider schon, mehr gibt es zum Inhalt dieses Games nicht zu sagen – weil einfach nicht mehr Inhalt dar ist!

Als die Urversion von Burger Man (auf dem Atari VCS 2600) erschien, war das überhaupt kein Problem, dazumals waren die Ansprüche halt noch nicht so hoch. Auch die etwas später erfolgte Umsetzung auf den 64er ließ sich durchaus noch vertreten, aber was die Bullettenjagd im Jahre 1991 auf dem Amiga verloren haben soll, wissen nur die Götter – und die saufen ohnehin lieber Manna, als daß sie Fast Food futtern...

Wer immer noch meint, daß er das Teil unbedingt haben muß, darf sich also auf ein Spiel gefaßt machen, das grafisch nicht weiter auffällt (immerhin sind ein, zwei Gegner ganz putzig animiert), dessen Begleitgedudel einen binnen kürzester Zeit zum Wahnsinn treibt und das in punkto Spielbarkeit sogar der C64-Version unterlegen ist! Wer hätte gedacht, daß das gute alte „Burger Time“ Prinzip noch mal für so ein durch und durch mißratenes Game herhalten muß... (mm)

Amiga Joker, October 1991, p.72

Amiga Joker
Burger Man
Grafik: 27%
Sound: 17%
Handhabung: 22%
Spielidee: 19%
Dauerspaß: 18%
Preis/Leistung: 24%

Red. Urteil: 19%
Für Fortgeschrittene
Preis: ca. 29,- DM
Hersteller: Byte Back
Genre: Geschicklichkeit

Spezialität: Englische Anleitung, die Highscores werden nicht gesaved.