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Bubba ‘n’ stix logo

Um in der aktuellen Flut von Jump & Runs für den Amiga nicht unterzugehen, hilft nur Originalität – ergo hat man bei Core Design den neuen Hüpfhelden mit einem irren Allzweckinstrument ausgerüstet!

Bubba ‘n’ stix Bubba bereist die Plattformen mit einer schicken Latzhose am Leib, einer flatten Mütze auf dem Kopf und dem praktischten Stock aller Zeiten in der Hand: Das Teil dient zum Vertrimmen der Gegner und Erklimmen steiler Felshänge, zum Überbrücken von Schluchten, zum Aushebeln der dicksten Felsbrocken und zum Betätigen sonst unerreichbarer Schalter – man fragt sich wirklich, wie seine Kollegen bisher ohne dieses Tool namens Stix auskommen konnten...

Mit Hilfe des guten Stöckchens soll Bubba nun die Flucht von einem fremden Planeten gelingen. Zunächst wird also der Alien-Wald durchforstet, wo man im Kampf gegen marschierende Büsche und Bäume, Schleimtropfen und andere Widrigkeiten nicht nur ein geübtes Joystick-Händchen, sondern auch einen klugen Kopf beim Knacken kleiner Rätselnüsse beweisen muß. Fast noch etwas knobellastiger geht es anschließend am Raumschiff-Schrottplatz zu, wo sich in zahlreichen Etagen einige Tentakelgegner und noch mehr Puzzles in den Weg stellen, die ihrerseits oft nach geschicktem Stock-einsatz verlangen.

In der Höhlenwelt kommen dann wieder die Aktionistem zum Zuge, wobei sie es hier am schwersten haben: Aufgrund des überbelegten Joysticks reagiert Bubba gelegentlich etwas träge auf die Kommandos. Abhilfe schafft ein Zwei-Button-Pad bzw. –Stick, da die (extra angepaßte) Steuerung dann wesentlich besser von der Hand geht.

Doch auch ohne solches Equipment läßt es sich hier (über-)leben, schließlich verträgt der Held etliche Feindberührungen, ehe er sich von einem seiner drei Leben verabschiedet und am zuletzt besuchten Startpunkt einen neuen Anlauf wagt. Außerdem geizen die Plattformen nicht mit Reizen: Die Genre-Standards (Sammelboni, Extraleben, etc.) sind selbstredend enthalten, nachgeladen wird nur selten, und wenn, dann recht kurz, aber vor allem brennt Bubba ’n’ Stix ein Feuerwerk an witzigen Gags und Einfallen ab, das seinesgleichen sucht! Ja, zeitweise meint man, ein richtiges Slapstick-Movie zu sehen, wenn sich Aliens gegenseitig die Keule über den Schädel ziehen oder dumm aus der Wäsche gucken, weil der auf Bubba abgezielte Felsbrocken ihnen selbst auf die Birne fällt.

Wie von Core Design nicht anders gewohnt, läßt die technische Umsetzung der Ideen kaum Wünsche offen: Die Animationen der Sprites sind vom Feinsten, die bunte Hintergrundgrafiken bleibt ebenfalls nicht ganz unbewegt und scrollt auch ebenso brav wie parallax in jede Richtung. Schade bloß, daß die Lauscher zwischen (spritziger) Begleitmusik und (durchschnittlichen) Sound-FX wählen müssen; beides zusammen ist nicht möglich.

Fazit: Aufgrund mangelnden Feintunings beim Gameplay bzw. der Steuerung ist Bubba ’n’ Stix knapp an der Hit-Hürde gescheitert – aber wer mal wieder ein etwas anderes Jump & Run zocken will, der sollte sich Cores Stöckchen trotzdem schnappen! (rl)

Amiga Joker, February 1994, p.76

BUBBA ‘N’ STIX
(CORE DESIGN)
JUMP & RUN
78%
"WITZIG"
Amiga Joker
GRAFIK
ANIMATION
MUSIK
SOUND-FX
HANDHABUNG
DAUERSPAß
74%
87%
81%
59%
69%
80%
FÜR FORTGESCHRITTENE
PREIS DM 79,-
SPEICHERBEDARF
DISKS/ZWEITFLOPPY
HD-INSTALLATION
SPEICHERBAR
DEUTSCH
1 MB
2/JA
NEIN
LEVELCODES
ANLEITUNG


Bubba ‘n’ stix CD32 logo  CD32

Der Plattform-Knabe und sein stocksteifer Alien-Freund, das war bereits auf Diskette ein sehr originelles Team – jetzt hat Core Design das Duo auf CD verfrachtet, ohne sich dabei mit Neuerungen zu verausgaben.

Bubba ‘n’ stix CD32 Wer einen A1200 mit CD-ROM ode rein CD32 besitzt, wird gegenüber seinen Kollegen mit Standard-Amigas nun zwar mit einem dicken Comic-Intro und CD-Musik verwöhnt, ansonsten unterscheiden sich die Versionen aber nicht. Das hat freilich auch seine Vorteile: Das launige Gameplay wird hier von einer sehr gut an Joypad bzw. Zwei-Button-Sticks angepaßten Steuerung unterstützt, dank eines zweiten Modus kommen A1200-User aber auch mit ihrem gewohnten Stick bestens klar.

Ein Stick der eher ungewohnten Art ist hingegen Stix, das praktische Alien im Marschgepäck von Held Bubba. Es sieht aus wie ein ganz gewöhnlicher Stock und dient zum Vertimmen der Gegner ebenso wie zum Aushebeln von Felsblöcken, man kann damit ansonsten unerreichbare Schalter betätigen und noch so einiges mehr. All diese Einsatzmöglichkeiten lernt man zu schätzen, wenn es durch finstere Wälder, futuristische Raumschiffe oder antike Tempelstädte geht, dazwischen sind auch ein paar Schwimmübungen zu absolvieren. Allerorten begegnet man dabei witzigen Widersachern wie Vögeln oder Robotern, muß sein Geschick beim Durchqueren gefährlicher Höhlenlabyrinthe beweisen und auch mal das eine oder andere kleine Rätselknäbel entwirren.

Obwohl das Spieltempo insgesamt eher gemächlich ist, herrscht an Abwechslung kein Mangel. Dazu kommen immer wider tolle Grafik-Gags und ein wohl-dosierter Schwierigkeitsgrad, der dank unendlich vieler Continues und sechs erlaubter Feindberührungen auch Action-Novizen den Besuch höhere Abschnitte ermöglicht. Veteranen mögen sich hingegen ein wenig daran stören, daß dieses Jump & Run keine richtigen Endgegner aufbietet und die Extras sich auf ein paar fade Sammelboni beschränken. Die Optik mit dem blitzsauberen Parallax-Scrolling und den teilweise sogar animierten Hintergründen hat sich gegenüber der Disk-Version ebenso wenig geändert wie die lauen Sound-FX; die Musikbegleitung hat wie gesagt deutlich zugelegt. Und auch über eine deutsche Anleitung und Codes für die fünf umfangreichen Levels dürfen sich die Besitzer der Schillerscheibe freuen.

Fazit: Eines der spielbarsten und unterhaltsamsten Hüpficals, die derzeit auf den Rillen einer Amiga-CD ihre Runden drehen! (rl)

Amiga Joker, May 1994, p.74

Bubba ‘n’ Stix soll keine Ausnahme bleiben, bei Core hat man auf CD noch viel bor. So lauert mit "Skeleton Krew" bereits höchst vielversprechende Aktion in den Startlöchern, außerdem darf man auf Konvertierungen der spektaklären Mega-CD Knallereien "Thunderhawk" und "Soulstar" hoffen – beide Games setzten auf der teschnisch schwächeren Sega-Konsole Maßstäbe, wenn es um rasantes Gameplay mit schneller 3D-Grafik geht!

BUBBA ‘N’ STIX
(CORE DESIGN)
JUMP & RUN
78%
"ORIGINELL"
Amiga Joker
GRAFIK
ANIMATION
MUSIK
SOUND-FX
HANDHABUNG
DAUERSPAß
72%
88%
79%
57%
78%
80%
FÜR FORTGESCHRITTENE
PREIS DM 79,-
CD
SPEICHERBAR
DEUTSCH
LEVELCODES
ANLEITUNG



Bubba ‘n’ stix CD32 logo  CD32

CORE DESIGN, £29.99 OUT NOW
C Bubba ‘n’ stix CD32 ore Design have built up a good reputation for platform games over the years, although many have been of the ‘race-from-left-to-the-right-jumping-on-things’ variety. That probably explains why this one came as such a shock when it was released on floppy late last year, shortly before this direct port to CD. More puzzle based than most of their previous efforts, it tells the tale of a young geeky truck driver called Bubba, who gets abducted by aliens who want to place him in a zoo. Unfortunately the ship breaks down and you end up dumped on an alien planet, with only a small stick-like alien for company. From here you have to find your way home.

Stix, as your alien friend is named, is an extremely versatile little chap, who can be used in all manner of situations. You can throw him as a boomerang, poke with him like a pool cue, stick him into holes in walls and use him as a step, brace one end of him under things and use him to lever them, along with a thousand other uses.

On CD the game is almost exactly the same as its floppy counterpart. I.e. the same high quality graphics and animation, the same amount of charm and character and the same taxing, yet well within the realms of playability puzzles. The only real addition is the extended intro sequence at the start, which gives you the plot in cartoon form. A game well worth owning if you fancy a real challenge.
Tony Dillon

81%

CU Amiga, May 1994, p.47