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Black gold logo

Am PC wird bereits seit Monaten fleißig Bergbau betrieben, jetzt hat Starbyte die Zeche auch für den Amiga-Kumpel geöffnet. Hier kennen bis zu vier Wirtschaftssimulanten nur ein Ziel: Kohle durch Kohle!

Black gold Beginnend im Jahre 1900 dürfen sie sich in den Bauch des Reviers wühlen, wobei die Kontrahenten auf Wunsch auch von der "Freundin" gesteuert werden. Nach dem obligaten Besuch beim Kreditinstitut sind die vielen schönen Talerchen gleich wieder futsch. Ein Grubenfeld muss her, ein Bohrturm , Material, Personal und Werkzeug. Ist alles beisammen, geht es ans Eingemachte.

Auf dem Zechenscreen wird der brennstofgehaltige Boden im Querschnitt gezeigt - man plaziert seinen Turm und arbeitet sich über Schächte und Stollen an die Flöze heran. Dort hacken die Hauer in einen zweiten (ähnlichen) Bildschirm die steinharten Briketts aus dem Granit, jedenfalls darin, wenn für genügend Stützmaterial und den Abtransport gesorgt ist. Schließlich wird die Uhr einen Monat weitergedreht, das erbeutete Schwarzgeld darf nun versilbert werden. Neben vielen anderen Optionen sind dabei auch Exporte erlaubt, stimmigerweise jedoch nicht von 1914-1918, da tobte schließlich der erste Weltkrieg.

Dank der vielen Icons hat die Maus alles gut im Griff, grafisch schaut es hingegen trotz einiger Bildchen eher zweckmäßig aus. Will man während des Spiels Musik hören, sollte schon 1 Mb Chip-RAM vorhanden sein, ansonsten bleibt nur der hübsche Titelsound. Egal, wer auf Wirtschaftssimulationen mit origineller Thematik und Tiefgang steht, darf schonmal den Bohrer anwerfen! (jn)

Amiga Joker, March 1992, p.102

Der Amiga Joker meint:
Black Gold - ein in jeder Hinsicht tiefschürfendes Vergnügen!

Amiga Joker
Black Gold
Grafik: 39%
Sound: 51%
Handhabung: 72%
Spielidee: 74%
Dauerspass: 77%
Preis/Leistung: 65%

Red. Urteil: 74%
Variabel
Preis: ca. 89,- DM
Hersteller: Starbyte
Genre: Simulation

Spezialität: Zwei Disketten, komplett in deutsch, variable Spielziele (bestimmte Bargeldsumme, Fördermenge, etc.).