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Manche Spiele sind wirklich ein elektrischer Waschlappen – und das, was die guten Leutchen von Activision hier zusammengestopfelt haben, gehört ohne jeden Zweifel in diese anrüchtige Kategorie!

Beast busters Das Spielprinzip gleicht fast bis auf's i-Tüpfelchen dem von "Line of Fire", bzw. dem der indizierten "Operation Irgendwas"Knallereien: Ein oder zwei Spieler fuchteln mit einem Fadenkreuz auf dem Bildschirm herum und versuchen dabei, so viele Monster wie nur möglich zurück ins Jenseits zu schießen. Die Gegner sind denn auch der "Riesenunterschied" gegenüber den gerade erwähnten Games – anstatt von bis an die Zähne bewaffneten Soldaten dienen nun halt mit den Zähnen fletschende Werwölfe, eklige Zombies und sonstige Untote als Zielscheibe. All diese reizenden Kreaturen lassen ihre schlechte Laune am Spieler aus, indem sie ihn scheinbar mit scharfen Messern und blauen Bohnen bombardieren, oder gleich höchstpersönlich aus dem Screen herauszuspringen drohen.

Diese sieben Level währende Langeweile ('n Fließband is' richtig spannend dagegen!) wird nur unwesentlich dadurch aufgelockert, daß man gelegentlich zum Monster-Massakrieren in einen Tunnel hineinlaufen muß. Ja, und Granaten kann man (per Keyboard) auch noch einsetzen. Ansonsten wird halbwegs flüssiges Mehrwege-Scrolling geboten, die Animationen sind dafür etwas ruckartig, der Sound läßt sich gottlob abschalten.

Aber was soll's überhaupt, wenn man sowieso nach spätestens zehn Minuten eingepennt ist – schaut Euch lieber das Testbild im Fernsehen an, das ist billiger und spannender! (C. Borgmeier)

Amiga Joker, September 1991, p.52

Amiga Joker
Beast Busters
Grafik: 60%
Sound: 39%
Handhabung: 66%
Spielidee: 13%
Dauerspaß: 38%
Preis/Leistung: 40%

Red. Urteil: 38%
Für Fortgeschrittene
Preis: ca. 74,- DM
Hersteller: Activision
Genre: Action

Spezialität: Zwei Disketten – eine so schlimm wie die andere...