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Zeppelin * £7.99

Arnie 1 No, Zeppelin have not got him to sign a game licence for them. Rather, they have invented a totally new violent psychopath called Arnie. Any resemblance, of course, is strictly coincidental. The plot is not very liberal, and deserves not one hit of humorous irony or sarcasm. Basically, you are pitted against terrorists of various recognisable nationalities and the idea is to wipe them out, wholesale.

So we end up with a common-or-garden horizontally-scrolling blaster. Your machine pumps out lead at the baddies, who fire their pistols weakly, let off the odd mortar and fall limply to the ground, dead. The difficulty level is about right, the graphics are smooth, flicker-free and competent in a cartoony sort of way, and the game itself is large.

But it has all been seen before. Many, many times before. And much better, too. There is not anything that should make you buy Arnie, least of all the plot. If you have got one horizontal shooting game, it seems you have got them all.
James Leach

Verdict: 44%

Amiga Format, Issue 37, August 1992, p.108


Viele Söldner für wenig Sold

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Wer den österreichischen Muskelmann nicht aus dem Kino kennt, der kennt ihn vom Computermonitor – Herr Schwarzenegger zählt wohl zu den meistversofteten Zeitgenossen überhaupt. Und endlich, endlich trägt ein Spiel seinen Namen!

Arnie 1 Standesgemäß haben wir es hier mit einer horizontal scrollenden Metzelorgie zu tun – Ihr solltet Euch also mit dem Lesen ein bißchen sputen, sonst hat die BPS das Teil indiziert, noch eihe Ihr fertig seid! Ehrlich, das könnte leicht passieren: Schon im Titelbild wird man von einer Gestalt angestarrt, wie man sie eigentlich nur in der Fremdenlegion vermuten würde...

Anschließend darf man sich zwischen Butcher Baz, Killer Ken, Atomic Arnie und weiteren sechs "Troopern" entscheiden, mit denen nun feindliche Soldaten niedergemacht werden sollen. Und man höre und staune, all diese harten Männer verfügen über unterschiedliche Waffenvorlieben und Ausdauerwerte! Tja, hier geht es wirklich hochkomplex zu, man läuft, hüpft und ballert von links nach rechts über den Screen, es gibt mehrere (Plattform-) Ebenen und das übliche Sammelgut wie Ammo, Gewehrkisten oder Energie. Die drei Bildschirmleben sind gar nicht so leicht zu verteidigen, auch wenn unfair Stellen Mangelware und die Gegner nicht unbedingt Intelligenzbestien sind – ein, zwei gut plazierte Granaten genügen dem Feind, und Arnie & Co. können ihrer Wumme einpacken.

Also nicht nur eine höchst komplexe, sondern auch eine sehr anspruchsvolle Metzelei, bei der Fehler unerbittlich mit der Wiederholung des Levels bestaft werden. Bei soviel hochgeistigenm Tiefgang verwundert es nicht, daß auch die Joysticksteuerung leicht zu beherrschen ist, und der Waffenwechsel (z.B. zum Flammenwerfer!!) per Space-Taste keinerlei Probleme bereitet. Optisch werden von der Qualität her recht durchwachsene Digi-Zwischenbilder und eine ordentliche Spielgrafik geboten. Gut, der Bildschirmausschnitt hätte ruhig etwas größer sein dürfen, dafür ist das Scrolling nahezu ruckelfrei. Soundmäßig ist zwar von Musik über Effekte bis hin zur Sprachausgabe alles vorhanden, aber so richtig toll klingt leider nichts davon.

Kurz und blutig, Arnie ist ein sehr brauchbares Metzelgame, dem nur noch der letzte Feinschliff (beispielsweise durch ein nervenkitzelndes Zeitlimit) zur ganz großen Söldner-Orgie fehlt. Andererseits bekommt man für so wenig Geld nur selten so viel Mord & Totschlag geboten! P.S.: Das mit der anspruchsvollen Komplexität habt Ihr doch wohl hoffentlich nicht für bare Münze genommen?! (mm)

Amiga Joker, May 1992, p.46

Amiga Joker
Arnie
Grafik: 64%
Sound: 52%
Handhabung: 66%
Spielidee: 29%
Dauerspaß: 64%
Preis/Leistung: 80%

Red. Urteil: 64%
Für Fortgeschrittene
Preis: ca. 24,- DM
Hersteller: Zeppelin
Genre: Action

Spezialität: Highscores werden gesaved, aber die Ladezeiten sind angenehm kurz.