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Cinemaware weiß, was Süchtige brauchen: Bevor die Fans der mutierten Killerameisen noch richtig mit Entzugserscheinungen zu kämpfen haben, liegt auch schon die Fortsetzung des wüsten Kleinstadtmelodrams auf dem Tisch!

Antheads Das mit der Fortsetzung ist übrigens wörtlich gemeint: Für die Installation von Antheads wird der erste Teil unbedingt benötigt, sonst geht gar nix! Und was ist das nicht für ein nerviges Prozedur: Zwanzig handgezählte Minuten gehen ins Land, bis der vertraute Vorspann endlich auf dem Screen erscheint, Zumindest kommt man auf diese Weise direkt mal dazu, die Anleitung schon vor dem Spiel zu lesen...

Sie ist in deutsch und sehr, sehr kurz. Immerhin ist daraus zu erfahren, dass man diesmal in die Rolle von Brick Nash schlüpft, einen "rauhen, zynische Ex-Kampfpiloten", der sich jetzt als LKW-Fahrer durchschlägt. Dieser erfährt eines Tages, dass in der Nähe von Lizard Breath ein Atombombenversuch unternommen werden soll, der zwangsläufig zur Vernichtung des kleinen Ortes führen wurde. Wie rauhe, zynische Ex-Kampfpiloten nun mal so sind, fackelt er nicht lange und entführt den Laster mit A-Bombenauslösern - wohin? Nach Lizard Breath natürlich! Auf dem Weg dorthin wird er von ein paar Killeramiesen überfallen, die noch von Teil I übriggeblieben sind. Die Viecher klauen ihm doch glatt seine brandgefährliche Ladung und demolieren dabei seinen schönen Truck. So zieht unser Held zu Fuß in das ahnungslos schlummernde Städtchen ein.

Amiga Joker Hit Ab hier übernimmt der Spieler das Kommando: anfangs etwas enttäuscht, denn überall begegnen einem vertraute Gesichter, so daß man sich langsam fragt, was da eigentlich 20 Minuten lang installiert worden ist. Aber bald weicht die Enttäuschung überschäumender Begeisterung: Die diversen Dorfschönheiten haben nämlich längst gemerkt, was einem selbst bisher gar nicht so richtig aufgefallen ist - daß man eben kein langweiliger Geologe mehr ist, sondern ein rauher, zynischer Ex-Kampfpilot. So ein harter Bursche kommt da einfach viel besser an, um Klassen besser... Und hart muß man hier schon sein, denn obwohl der Spielablauf naturgemäß sehr ähnlich ist (Übersichtskarte abchecken, telefonieren, durch die Gegend fahren, etc.), ist die Aufgabe diesmal deutlich schwieriger zu lösen als in Teil I.

Auch bei der Grafik ist erheblich mehr passiert, als man zunächst glaubt: Ein paar neue Bewohner sind dazugekommen und einige Örtlichkeiten haben ihr Aussehen (und ihr Wesen) drastisch verändert. Speziell das Krankenhaus hat sich von einen Ort des Genesung in einen Ort des Schreckens verwandelt - absaven kann man da nur sagen, immer rechtzeitig absaven! Soundmäßig ist dagegen alles beim (guten) alten geblieben. Dasselbe gilt für die (weniger gute) Handhabung: Beim Wechsel der Location ist nach wie vor jedesmal eine Kunstpause zum Nachladen fällig. Und die letzte Gemeinsamkeit: Teil II ist genau ein Meisterwerk wie Teil II. (od)

Amiga Joker, July 1990, p.15

Der Amiga Joker meint:
Der Krieg der Ameisenköpfe ist ein Muß für jeden "Desert"-Fan!

Amiga Joker
Antheads
Grafik: 90%
Sound: 90%
Handhabung: 71%
Spielidee: 91%
Dauerspaß: 93%
Preis/Leistung: 94%

Red. Urteil: 92%
Für Fortgeschrittene
Preis: ca. 49,- DM
Hersteller: Cinemaware
Bezug: Gamesworld

Spezialität: 1 MB erforderlich, Kopierschutz, Zweitlaufwerk wird unterstützt.



Antheads logo  CU Super Star

CINEMAWARE
PRICE: £14.95

W Antheads hat with Friday the Thirteenth part 9 and Halloween 4B, sequels still seem to be quite popular – and lucrative. Ant Heads, Cinemaware’s follow up to It Came From The Desert, contains two disks worth of sequel matter that clues on to your existing It Came disk, providing the quiet town of Lizard Breath with a new twist to its story.

It has been five years since the giant ants first terrorised Lizard Breath. As Dr. Greg Bradley you had to prove the existence of the ants and then wipe them out once and for all, a move that was successful. But five years is a long time in B-movie land...
In a suspension of disbelief reminiscent of something from the BBC2 series Quatum Leap, you find yourself playing the battle toughed Brick Nash, a Korean vet, who hijacks a truck load of plutonium from a local atomic test stie – a seemingly irrational act, unless you are one of the few people who kow the after effects of a nuclear test (Brick’s brother, for one, will be glowing green until well into the twenty-fifth century). Unfortunately, a wandering group of giant ants have found the plutonium supply and have ripped the truck apart for some heavy meatl meals on wheels for the Queen Ant.

Lizard Breath is pretty much unchanged from the first game. There is familiar faces – ice, Biff and Dusty, although Dr Wells has been dead for five years and, unfortunately, it looked like he was the only one who could help Brick prove that atomic testing is bad news for Lizard Breath.
Meanwhile, the ants have been busy. A new nest, a new queen and a secret egg story. Worst of all they have learnt a new trick and are getting some of Lizard Breath’s seedier chracters to do their dirty work for them and to make sure nobody enters the pest control business.

I found Ant Heads rather weird at first. In It Came From The Desert everybody knew you and was willing to help, but now you play a complete stranger whose only real interest is himself. The new plot leaves you almost completely without a clue as what to do next and is far more complex than its predecessor.
Most of the sound effects and graphics are the same as those in It Came. A few game play options and a greater depth to the conversations make a welcome improvement, as does the seedier sleazy nature of Brick Nash.

A brilliant follow-up which excels in graphics, sound, and in its intricate plotting. If you own a copy of It Came From The Desert I heartily recommend purchasing this follow-up. One of the best sequels to date.

Mark Patterson
CU Amiga, May 1990, p.p.26-27
SOUND
GRAPHICS
PLAYABILITY
PUZZLEABILITY
OVERALL
94%
92%
95%
96%
95%