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Wer mal sehen will, wie man ein nettes Plattformspielchen durch eine ungenaue Steuerung und übelstes Ruckel-Scrolling ruinieren kann, der liegt hier goldrichtig!

9 Lives Die neun Leben aus dem Titel gehören Bob Katz, einem entzückenden Kater. Ihm soll man dabei helfen, seine geliebte Claudette aus den Fängen eines Wissenschaftlers zu retten, der das arme Kätzchen für Tierversuche mißbrauchen will. Dazu hüpft man vier Level lang über Plattformen, schlägt Eulen, Ratten, Spinnen und anderes Getier mit einem ausrollbaren Wollknäuel K.O. Und sammelt Extras ein. Um weiterzukommen, müssen zudem pro Level sechs Kumpel des streitbaren Katers aus ihren Käfigen befreit werden.

Die originell gestalteten Gegner sind gar nicht mal sooo gefährlich; Probleme bereiten in erster Linie die Gartenzäune, die an bestimmten Stellen plötzlich aus dem Boden schießen – sie schicken unseren Stubentiger nämlich sofort in den Katzenhimmel. Bei den Extras gibt's außer den üblichen (Lebensmittel, Schlüssel, etc.) auch ein paar recht ungewöhnliche: Sonnenbrillen machen Bob unsichtbar, und Flügel bringen ihm kurzzeitig das Fliegen bei.

Grafisch wäre 9 Lives eigentlich ganz in Ordnung – bunte Farben, ulkige Gegner und lustige Animationen. Tja, wenn nur nicht alles so erbärmlich ruckeln würde! Ähnliches gilt für die Steuerung: Bob kann laufen, sich ducken und riesige Sprünge machen (deren Weite über eine Anzeige am Screenrand festgelegt wird), aber eben nichts davon so richtig präzise. Was schließlich noch den Sound angeht: man kann ihn gottseidank abschalten... (C. Borgmeier)

Amiga Joker, March 1991, p.85

Amiga Joker
9 Lives
Grafik: 62%
Sound: 38%
Handhabung: 41%
Spielidee: 54%
Dauerspaß: 44%
Preis/Leistung: 41%

Red. Urteil: 44%
Für Anfänger
Preis: ca 79,- dm
Hersteller: ARC
Bezug: Leisuresoft

Spezialität: Highscores werden nicht gesaved. Hat man einen Level geschafft, kann man ihn mit den F-Tasten direkt anwählen – leider nur solange, bis man den Rechner abschaltet.